Statistik

Durchimpfungsrate bei Schulanfängern 2003

Trotz einer erfreulichen Steigerung der Impfraten in den vergangenen Jahren liegt das das WHO-Ziel, bis zum Jahre 2010 Masern, angeborene Röteln und Diphtherie auszurotten, in Deutschland noch in weiter Ferne.

Bis zum Jahr 2010 sollen - so das erklärte Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) - Masern, angeborene Röteln und Diphtherie ausgerottet sein. Hierzu müssen bei jeder dieser Erkrankungen für sie spezifische Impfraten erreicht werden.

Die Statistik der Impfraten bei Schulanfängern in Deutschland 2003 zeigt, dass die Impfraten in den neuen und alten Bundesländern vor allem bei der MMR-, der Keuchhusten- und der Hepatitis-B-Impfung unterschiedlich hoch sind. Alle drei Impfungen werden in den neuen Bundesländern besser angenommen. Bei diesen Impfungen müssen die Impfraten vor allem in den alten Bundesländern noch deutlich gesteigert werden, um einen größtmöglichen Schutz der Bevölkerung zu erreichen.

Durchimpfungsrate bei Schulanfängern 2003

Impfungen gegen

Deutschland gesamt

alte BL und Berlin

neue BL

Diphtherie

97 %

97 %

97,3 %

Tetanus

97,5 %

97,5 %

97,5 %

Keuchhusten

87,8 %

87,3 %

92,8 %

Hib

89,9 %

89,7 %

91,7 %

Kinderlähmung

94,2 %

94,2 %

95 %

Hepatitis B vollständig grundimmunisiert

80,9 %

80,6 %

83,5 %

Masern 1. Dosis
2. Dosis

92,5 %
51,1 %

92,1 %
49,4 %

96,7 %
68,3 %

Mumps 1. Dosis
2. Dosis

92,2 %
50,8 %

91,8 %
49,2 %

96,6 %
68,1 %

Röteln 1. Dosis
2. Dosis

90,1 %
49,6 %

89,5 %
47,8 %

96,3 %
67,9 %

Quelle: RKI 2005