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Kurz.Knapp.Elterninfo

Stillen.Einfach.Gut

Babys wollen gestillt werden

  • Muttermilch ist die natürliche Ernährung für Babys.
  • Muttermilch stärkt Körper und Seele des Babys.
  • Muttermilch ist hygienisch, immer verfügbar und kostenlos.
  • Hunger und Saugbedürfnis von Babys sind unterschiedlich.
  • Wann, wie oft und wie lange das Baby gestillt wird, bestimmt es selbst. In den ersten Lebenswochen wollen die meisten Babys etwa 10- bis 12-mal in 24 Stunden an die Brust.
  • Auch nach den ersten Lebenswochen brauchen die meisten Babys nachts noch ein- oder mehrmals die Brust.

Auch das Stillen will gelernt sein

Versuchen Sie, nach etwa sechs bis acht Wochen regelmäßige Stillzeiten einzuführen!

5 hilfreiche Tipps

Tipp 1

Geduld und Vertrauen: Sie und Ihr Baby werden ein gutes "Still-Team".

Tipp 2

Die richtige Stillhaltung: Sie sitzen bequem und Ihr Baby liegt im Wiegegriff Ihnen zugewandt.

Tipp 3

Die Stilldauer: Eine Stillzeit zwischen 10 und 45 Minuten ist normal.

Tipp 4

Das Angebot regelt die Nachfrage: Je öfter Sie Ihr Baby anlegen, desto mehr Milch wird produziert.

Tipp 5

Gut für die Milchbildung: Die Milch fließt besser, wenn Sie entspannt sind. Außerdem: Ernähren Sie sich ausgewogen und trinken Sie regelmäßig. Am besten stellen Sie sich zu jedem Stillen ein Glas Wasser oder Früchtetee zurecht.

Nikotin, Alkohol, Medikamente − nichts für Babys! Alles, was Sie zu sich nehmen, bekommt das Baby über die Muttermilch mit.

Deshalb: Möglichst nicht rauchen und Alkohol meiden. Medikamente nur nach Absprache mit dem Arzt oder der Ärztin.

Flaschennahrung

Babys gedeihen auch mit Fertigmilch aus der Flasche

  • Auch die Flasche wird nach Bedarf gegeben. Das kann anfangs durchaus alle zwei, drei Stunden und auch ein- oder mehrmals nachts bedeuten.
  • Ein Vorteil der Flaschennahrung: Mutter, Vater und ältere Geschwister können füttern.
  • Wichtig: Immer das Mengenverhältnis von Milchpulver und Wasser einhalten, wie auf der Packung angegeben. Sonst besteht die Gefahr, dass Ihr Baby zu wenig Flüssigkeit erhält.

Babys wollen im Arm gehalten und angesehen werden, wenn sie ihre Flasche bekommen.

Zusätzliches Trinken: Nur in Ausnahmefällen nötig

In den ersten vier bis sechs Monaten reicht Brust- und Flaschenkindern in der Regel die Milch als Flüssigkeit.

  • Nur an sehr heißen Tagen und bei Durchfall oder Fieber sollten Sie ihrem Baby zusätzlich etwas zu trinken anbieten: Leitungswasser oder dünnen, ungesüßten Früchte- oder Kräutertee.
  • Leitungswasser so lange laufen lassen, bis kühles Wasser fließt.
  • Erst mit dem dritten Beikostbrei (Getreide-Obst-Brei) braucht Ihr Baby regelmäßig zusätzlich etwas zu trinken, möglichst aus Becher oder Tasse.


Fragen beantwortet auch gern Ihre Hebamme, Ihre Still- und Laktationsberaterin IBCLC, der Kinderarzt oder die Kinderärztin.

Mehr zum Stillen, zur Flaschennahrung und zum Trinken im 1. Lebensjahr

 
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