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Häufig gestellte Fragen
Bei unserem kleinen Sohn soll eine Vorhautverengung operiert werden. Stimmt es, dass dies auch ambulant durchgeführt werden kann?
Ja, das stimmt. Viele der für das Kindesalter typischen Operationen werden mittlerweile ambulant durchgeführt. Neben der Vorhautverengung werden beispielsweise auch Leisten- und Nabelbrüche, Hodenhochstand, Nasenpolypen, Rachenmandeln und einiges mehr häufig ambulant operiert. Fachleute gehen davon aus, dass unter guten Voraussetzungen etwa 70 Prozent der für das Kindesalter typischen Operationen ambulant durchgeführt werden können.
Besprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Kinderärztin, ob bei Ihrem Sohn ein ambulanter Eingriff medizinisch sinnvoll und möglich ist. Denn bestimmte Risikofaktoren oder Vorerkrankungen wie Diabetes, Allergien oder Asthma können im Einzelfall gegen eine ambulante Operation sprechen. Wenn von medizinischer Seite nichts gegen eine ambulante Operation spricht und Sie sich körperlich und psychisch in der Lage fühlen, Ihr Kind zu Hause weiter zu pflegen, kann Ihrem Kind wie auch Ihnen selbst ein Krankenhausaufenthalt erspart bleiben.
Weiterführende Links
- Arzneimittel für Kinder
- Umgang mit Medikamenten
Nach einer verbindlichen EU-Verordnung müssen Arzneimittel für Kinder künftig entsprechend geprüft und zugelassen sein.
Bei eher harmlosen Beschwerden sollte nicht gleich zu Medikamenten gegriffen werden. Bei ernsthaften Erkrankungen ist dagegen eine medikamentöse Behandlung meist unerlässlich.

