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Häufig gestellte Fragen
Ich habe gehört, dass es fertige Beikost statt in Gläschen auch als Trinkbrei gibt, davon aber abgeraten wird. Weshalb?
Diese Produkte, die unter anderem als Trink-Mahlzeit, Trink-Brei oder Gutenacht-Fläschchen auf dem Markt sind, haben einen hohen Energiegehalt. Da das Kind durch das Trinken viel schneller als beim Löffeln große Kalorienmengen aufnimmt, besteht hier die Gefahr der Überfütterung. Vor allem bei regelmäßigem Verzehr solcher Produkte sehen Fachleute ein erhöhtes Risiko für eine übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter und späteres Übergewicht.
In den meisten dieser Produkte ist zudem glutenhaltiges Getreide verarbeitet. Hierdurch kommt es regelmäßig zu einer raschen Aufnahme einer hohen Glutendosis. Einer schwedischen Studie zufolge ist hiermit ein stark erhöhtes Risiko verbunden, eine schwer verlaufende Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) zu entwickeln.
Nicht zuletzt befürchten Experten, dass dem Kind diese Trinkbreie in Nuckelflaschen mit ins Bettchen gegeben werden und hierdurch das Risiko einer schmerzhaften Nuckelflaschenkaries beträchtlich steigt.
Keinesfalls dürfen diese Trinkbreie mit der üblichen Säuglingsmilch für die Flaschenfütterung verwechselt werden, da weder Zusammensetzung noch Energiegehalt den Anfangs- und Nachfolgenahrungen für Säuglinge entsprechen.
Weiterführende Links
- Rezepte für Säuglingsbreie
- So gelingt die Einführung der Beikost leichter
- Einführung der Beikost
- Lebensmittelallergien
- Neue Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln
Breinahrung lässt sich gut selber zubereiten. Mit den richtigen Zutaten versorgen sie den Säugling mit allem, was er zum Gedeihen braucht. Auf Vorrat gekocht und eingefroren bedeuten sie kaum einen Mehraufwand und helfen, Geld zu sparen.
Ein wichtiger Abschnitt im Leben Ihres Kindes beginnt: Der erste Brei. Gelassenheit, Ruhe und viel Zeit sind die Schlüsselwörter beim Füttern mit dem Löffel.
Breie spielen im ersten Lebensjahr eine wichtige Rolle für die optimale Ernährung eines Säuglings. Sie ersetzen nach und nach eine Milchmahlzeit und versorgen ihn mit der Energie und den Nährstoffen, die er zum weiteren Gedeihen braucht.
Die Angaben, wie viele Kinder in Deutschland eine Lebensmittelallergie haben, schwanken zwischen etwa 1 und 7,5 Prozent. Dabei sind es bei Säuglingen und Kleinkindern überwiegend Grundlebensmittel, die - wenn auch im Prinzip eher selten - allergische Reaktionen auslösen können.
Seit Ende November 2005 gilt EU-weit eine neue Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel. Sie bringt dem Verbraucher mehr Informationen über einzelne Zutaten der Produkte und erleichtert Allergikern die Auswahl ihrer Lebensmittel.

