Häufig gestellte Fragen

Ich habe gehört, dass es fertige Beikost statt in Gläschen auch als Trinkbrei gibt, davon aber abgeraten wird. Weshalb?

Diese Produkte, die unter anderem als Trink-Mahlzeit, Trink-Brei oder Gutenacht-Fläschchen auf dem Markt sind, haben einen hohen Energiegehalt. Da das Kind durch das Trinken viel schneller als beim Löffeln große Kalorienmengen aufnimmt, besteht hier die Gefahr der Überfütterung. Vor allem bei regelmäßigem Verzehr solcher Produkte sehen Fachleute ein erhöhtes Risiko für eine übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter und späteres Übergewicht.

In den meisten dieser Produkte ist zudem glutenhaltiges Getreide verarbeitet. Hierdurch kommt es regelmäßig zu einer raschen Aufnahme einer hohen Glutendosis. Einer schwedischen Studie zufolge ist hiermit ein stark erhöhtes Risiko verbunden, eine schwer verlaufende Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) zu entwickeln.

Nicht zuletzt befürchten Experten, dass dem Kind diese Trinkbreie in Nuckelflaschen mit ins Bettchen gegeben werden und hierdurch das Risiko einer schmerzhaften Nuckelflaschenkaries beträchtlich steigt.

Keinesfalls dürfen diese Trinkbreie mit der üblichen Säuglingsmilch für die Flaschenfütterung verwechselt werden, da weder Zusammensetzung noch Energiegehalt den Anfangs- und Nachfolgenahrungen für Säuglinge entsprechen.

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