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Häufig gestellte Fragen
Ich habe gehört, Schlafprobleme und Schreiattacken bei Babys können auch daher rühren, dass saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Stimmt das und was kann ich dagegen tun?
Dieser sogenannte Reflux, der sich insbesondere in den ersten Lebensmonaten meist durch vermehrtes Spucken oder Erbrechen zeigt, beeinträchtigt in den meisten Fällen das Kind nicht. Wenn Ihr Kind allerdings zu vermehrtem Spucken neigt und nachts häufig aufwacht und schreit, kann tatsächlich der Rückfluss von saurem Mageninhalt die Ursache sein. Wenn Sie Ihr Kind stillen, sollten Sie versuchen, das Kopfende des Bettes um etwa 30 Prozent hochzustellen, sodass der Oberkörper etwas höher gelagert ist. Allerdings sollte sichergestellt sein, dass das Kind nicht im Bett herunterrutschen kann. Wenn das Kind mit der Flasche ernährt wird, kann es eventuell sinnvoll sein, Ihrem Kind am Abend spezielle Nahrung mit einem Eindickungsmittel zu geben. Dies sollte jedoch nur in Rücksprache mit Ihrem Kinderarzt / Ihrer Kinderärztin geschehen. Mit dem Eindicken will man versuchen, den Rückfluss aus dem Magen zu vermindern. Gleichzeitig sollten Sie aber auch darauf achten, dass das Kind während des Tages nicht zu viel Nahrung zugeführt bekommt, vor allem nicht noch zusätzlichen Tee. Ansonsten brauchen Sie Geduld, meist verbessert sich das Problem, wenn die Kinder sich aktiv mehr bewegen können.
Weiterführende Links
- Die Ernährung des Säuglings - Basis für körperliches und seelisches Wohlbefinden
- Schlaf, Kindlein, schlaf - Tipps und Hilfen für eine ruhige Nacht
- Wenn das Schlafen Probleme bereitet
- Gute Voraussetzungen für den Schlaf Ihres Babys
Stillen und Füttern bedeuten für den Säugling nicht nur, dass sein Hunger gestillt wird. Die Mahlzeiten sind immer auch Momente besonderer Zuwendung und Aufmerksamkeit, in denen er sich sicher und geborgen fühlt.
In jeder Familie geht es anders zu - auch in Sachen Kinderschlaf. Doch bei allen Unterschieden ist eines sicher: Eine ruhige Nacht tut allen gut.
Wenn Kinder abends einfach nicht zur Ruhe kommen, nachts mehrmals aufwachen und nur mit Hilfe der Eltern wieder einschlafen, kann dies schnell die ganze Familie belasten. Aber Schlafprobleme von Kindern muss man nicht "aushalten". Es gibt Hilfen.
Babys brauchen in den ersten Lebensmonaten vor allem die Erfahrung, dass jemand da ist, der ihre Bedürfnisse erkennt und zuverlässig befriedigt. Wenn sie sich geborgen und sicher fühlen, ist dies die beste Voraussetzung, immer leichter in den Schlaf zu finden.

