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Häufig gestellte Fragen
Mein Baby macht seine Schläfchen jeden Tag zu einer anderen Zeit und auch immer unterschiedlich lang. Soll ich es wecken, damit es zu einem stabileren Rhythmus kommt?
In den ersten Lebensmonaten sollten Sie Ihr Baby nicht wecken, da es seinen Rhythmus erst noch entwickelt. Sie können Ihrem Baby aber dabei helfen, zu seinem Rhythmus zu finden, indem Sie möglichst früh einen regelmäßigen Tagesablauf mit festen Zeiten für das Stillen (Füttern), Schlafengehen, Spielen und Spazierengehen einführen. Ab der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres kann es in bestimmten Fällen hilfreich sein, Ihr Kind zu wecken, um seine "biologische Uhr" auf einen günstigeren Schlaf-Wach-Rhythmus einzustellen. Wenn Ihr Kind beispielsweise nachmittags so lange schläft, dass es Probleme mit dem abendlichen Einschlafen oder mit dem Durchschlafen hat, können Sie seine Schlafenszeit am Nachmittag durch Wecken verkürzen. Aber bedenken Sie: Das menschliche Schlafverhalten hat eine gewisse "Beharrungskraft" und lässt sich nicht von heute auf morgen ändern. Maßnahmen zur Veränderung des Schlafverhaltens, wie beispielsweise das Wecken am Nachmittag, müssen sieben bis 14 Tage konsequent durchgehalten werden, bevor sich die "biologische Uhr" wirklich umgestellt und sich Ihr Kind an die neuen Schlafenszeiten gewöhnt hat.
Weiterführende Links
- Gute Voraussetzungen für den Schlaf Ihres Babys
Babys brauchen in den ersten Lebensmonaten vor allem die Erfahrung, dass jemand da ist, der ihre Bedürfnisse erkennt und zuverlässig befriedigt. Wenn sie sich geborgen und sicher fühlen, ist dies die beste Voraussetzung, immer leichter in den Schlaf zu finden.

