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Häufig gestellte Fragen
Mein Kind wird vor der Einschulung ja auf jeden Fall untersucht. Weshalb ist die U9 dann so wichtig?
Beide Untersuchungen haben verschiedene Schwerpunkte und verfolgen ganz unterschiedliche Ziele.
Die U9 ist vor allem deshalb wichtig, weil hierbei - neben der sorgfältigen körperlichen Untersuchung - nochmals das besondere Augenmerk auf die Entwicklung Ihres Kindes gerichtet wird. Wenn sich in irgendeinem Bereich Schwierigkeiten zeigen, zum Bespiel beim Sprechen, kann durch gezielte Hilfe und Maßnahmen jetzt noch vieles vor Schulbeginn aufgeholt werden. Sinn und Zweck der U9 ist es somit vor allem, Kindern noch vor der Schule eine eventuell notwendige Unterstützung zu bieten, um ihnen einen guten Schulstart zu ermöglichen. Hinzu kommt, dass zu diesem Termin auch wichtige Auffrischungsimpfungen anstehen, die Ihr Kind keinesfalls versäumen sollte.
Im Unterschied hierzu soll durch die Schuleingangsuntersuchung in erster Linie geprüft werden, ob ein Kind von seiner körperlichen und geistigen wie auch von seiner seelischen und sozialen Entwicklung her bereit ist für die Schule und die erforderliche Lernbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit mitbringt. Ziel ist es vor allem, einen eventuellen Förderungbedarf festzustellen, die gegebenenfalls notwendigen Maßnahmen zu veranlassen sowie Eltern und Schule hierzu eingehend zu beraten.
Weiterführende Links
- U9 - 60. bis 64. Lebensmonat
- Bereit für die Schule: Schuleingangsuntersuchungen
- Teilnahme am Früherkennungsprogramm für Kinder
Ihr Kind ist nun schon mindestens fünf Jahre alt. Aus dem Baby ist ein Kleinkind, ein Kindergartenkind und nun schon fast ein Schulkind geworden.
Mit der Einschulung beginnt für ein Kind ein wichtiger Lebensabschnitt. Um sicherzugehen, dass es den bestmöglichen Schulstart und eine eventuell nötige Unterstützung erhält, wird es zuvor schulärztlich untersucht.
In Deutschland hat jedes Kind Anspruch auf zehn kostenlose Früherkennungsuntersuchungen (U1-U9, J1). Die meisten Eltern nutzen diese Chance für ihr Kind. Bei einigen nimmt die Beteiligung allerdings mit zunehmendem Alter des Kindes ab.

