Häufig gestellte Fragen

Stecken hinter den Impfbefürwortern nicht vor allem wirtschaftliche Interessen der Pharmaindustrie?

Es ist sicher richtig, dass die Pharmakonzerne mit der Herstellung von Impfstoffen viel Geld verdienen. Im Gegenzug wird allerdings auch sehr viel Geld in die Forschung und Verbesserung von Medikamenten investiert. Wenn ausschließlich der Profit eine Rolle spielen würde, müssten gerade die Pharmakonzerne strikte Impfgegner sein, weil sie im Falle einer Erkrankung deutlich mehr an den Medikamenten zur Behandlung verdienen würden.
Untersuchungen belegen, dass Impfungen eine wirksame und, gesamtgesellschaftlich gesehen, kostengünstige Möglichkeit darstellen, Krankheiten zu verhindern. Im Kosten-Nutzen-Index beispielsweise für Masern wird gezeigt, dass je 50 Cent, die für eine Impfung ausgegeben werden, 16 Euro Gesamtkosten im Falle einer Erkrankung gegenüber stehen. Im Falle der Kinderlähmung wird dies noch deutlicher: Hier stehen je 50 Cent, die für die Impfung ausgegeben werden, etwa 45 Euro Gesamtkosten im Erkrankungsfall gegenüber.
Zahlen aus dem Jahr 2003 zeigen, dass zur Durchführung aller empfohlenen Impfungen nur ungefähr 1,2 Prozent der Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenkassen aufgewendet werden mussten.

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