Suche im Portal
Häufig gestellte Fragen
Stimmt es, dass besonders Kleinkinder durch Vergiftungen gefährdet sind?
Das stimmt. 90 Prozent aller Vergiftungsunfälle betreffen Kleinkinder im Alter zwischen zehn Monaten und vier, fünf Jahren. Mit der zunehmenden Beweglichkeit steigt im zweiten Lebensjahr das Risiko, dass ein Kind mit giftigen oder ätzenden Substanzen in Berührung kommt und sie schluckt. Gefahr besteht vor allem durch ätzende Putzmittel in Küche, Bad/WC und Hobbyräumen, wie zum Beispiel Entkalker, Rohr- und WC-Reiniger, Reiniger in der Spülmaschinenklappe, aber auch durch Duftöle und Duftpetroleum für Lampen. Die wichtigste Maßnahme zur Verhütung von Vergiftungsunfällen ist, alle Reinigungsmittel und andere gefährliche Substanzen immer für Kinder unzugänglich aufzubewahren. Um eine Verwechslungsgefahr auszuschließen, sollten gefährliche Substanzen immer in den Originalbehältern aufbewahrt und nie in andere Gefäße umgefüllt werden.
Weiterführende Links
- Entwicklung und Unfallschwerpunkte im zweiten und dritten Lebensjahr
- Vergiftungen und Verätzungen
Im zweiten Lebensjahr gelten Kinder als besonders unfallgefährdet, denn mit dem freien Gehen dehnt sich der kindliche Bewegungs- und Erfahrungsraum schlagartig aus.
Vergiftungen und Verätzungen gehören zu den Unfallrisiken, von denen besonders Kleinkinder betroffen sind. Rund 80 Prozent der Vergiftungsunfälle ereignen sich im eigenen Haushalt.

