Häufig gestellte Fragen

Unser 14-jähriger Sohn sitzt abends oft bis nach Mitternacht vor seinem Computer und morgens kommt er kaum aus dem Bett. Was kann ich dagegen tun?

Bei jungen Menschen verändert sich während der Pubertät der innere Zyklus, der die Wach- und Schlafphasen kontrolliert. Viele von ihnen werden abends später müde und würden morgens auch entsprechend länger schlafen, wenn sie nicht wegen der Schule oder der Ausbildung früh auf den Beinen sein müssten. Der Trend zum zu späten Schlafen hat also nicht nur damit zu tun, dass Ihr Sohn einfach selbst bestimmen möchte, wann er ins Bett geht; vielmehr geht die Schlafforschung heute davon aus, dass die Schlafzeit und Schlafdauer junger Menschen in engem Zusammenhang mit Veränderungen des biologischen Schlafprozesses in diesem Alter stehen.
Allerdings ändert dieses Verständnis nichts an der Tatsache, dass Ihr Sohn morgens wahrscheinlich in aller Frühe zur Schule muss. Versuchen Sie, gemeinsam mit ihm eine Regelung zu finden, dass er zumindest an zwei, drei Tagen in der Woche früher ins Bett geht und zum Beispiel nach 22 Uhr der Computer tabu ist. Denn gerade bei Computerspielen oder beim Internetsurfen fällt es oft schwer, ein Ende zu finden.

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