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Häufig gestellte Fragen
Unser fast dreijähriger Sohn macht vor nichts auf dem Spielplatz halt. Er probiert alles aus und scheint einfach keine Angst zu haben. Wann sollen wir eingreifen?
Ihr Sohn gehört offensichtlich zu den Kindern, die Freude daran haben, ihre Umwelt und ihren Körper durch Bewegung zu entdecken. Diese für die kindliche Entwicklung sehr positive Eigenschaft sollten Sie so wenig wie möglich einschränken. Ihr Sohn nimmt die Herausforderungen, Neues zu lernen, an, indem er es ausprobiert. Das bedeutet, am Klettergerüst und auf der Schaukel immer ein bisschen höher zu kommen oder die Rutsche immer gewagter herabzusausen. Gelingt es dem Kind, hat es ein Erfolgserlebnis, welches ihm Selbstvertrauen gibt und es von neuem anspornt. Aus Sicht der Eltern ist es manchmal schwierig, in brenzlig erscheinenden Situationen gelassen zu bleiben, denn sie sehen die damit verbundene Unfallgefahr. Allerdings sind auch kaum Entwicklungsschritte möglich, wenn man jedes Risiko vermeiden will. Ihr Kind braucht Risiken, um sich weiter zu entwickeln und um mit gefährlichen Situationen immer besser umgehen zu können. Deshalb ist es notwendig, dass Sie gut abwägen, wann eine wirkliche Gefährdung für das Kind besteht. Wenn Ihr Kind nicht mehr mutig, sondern übermütig ist, dann sollten Sie es allerdings mit Nachdruck stoppen.

