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Häufig gestellte Fragen
Woran kann ich denn erkennen, ob meine Tochter gerade "richtig" müde ist?
Wenn Kinder "richtig müde" sind, schlafen sie in der entsprechenden Schlafumgebung in der Regel meist auch schnell ein. Kinder können aber auch "überdreht" oder übermüdet sein, weil tagsüber zu viel Neues und Aufregendes auf sie eingeströmt ist, weil sie bis kurz vor der Schlafenszeit herumgetobt haben oder weil einfach der richtige Zeitpunkt zum Einschlafen verpasst wurde - was gerade bei kleinen Kindern meist weniger ein Problem der Kinder als vielmehr der Eltern ist. Wenn Ihr Baby beispielsweise seinen Blick abwendet oder ein eher missmutiges Gesicht macht, gähnt und gerötete Augen hat, sind dies in der Regel untrügliche Zeichen dafür, dass es Schlaf braucht. Schon etwas ältere Kinder zeigen oft durch das Reiben von Augen und Nase, dass sie müde sind. Die meisten Eltern lernen recht bald, die Müdigkeitszeichen ihres Kindes zu erkennen, und entwickeln allmählich ein Gefühl dafür, wann bei ihrem Kind der Punkt des Einschlafens gekommen ist. Entscheidend ist auch, in den richtigen Rhythmus zu kommen, das heißt, tagsüber wach und aktiv sein zu können und abends durch einen eher ruhigen Tagesausklang und möglichst gleich bleibende Abläufe und Rituale in den Schlaf "geführt" zu werden.
Weiterführende Links
- Der kindliche Schlaf und seine häufigsten Probleme
- Manchmal hat die Nacht ihre Tücken
- So schläft es sich besser: Gute Voraussetzungen für die Nacht
- Wenn das Ein- und Durchschlafen Probleme bereitet
- Schlaf, Kindlein, schlaf - Tipps und Hilfen für eine ruhige Nacht
- Wenn das Schlafen Probleme bereitet
- Gut gebettet: Die richtige Schlafumgebung für Ihr Baby
- Gute Voraussetzungen für den Schlaf Ihres Babys
Schwierigkeiten beim Schlafen machen Eltern mit am häufigsten zu schaffen. Oft sind sie vorübergehender Natur, manchmal können sich Schlafprobleme aber auch hartnäckig halten.
Die meisten Kinder haben spätestens bis zu Beginn des zweiten Lebensjahres zu einem stabilen Tag-Nacht-Rhythmus gefunden. Doch auch jetzt noch kann das Ein- und Durchschlafen hin und wieder Probleme bereiten.
Eigenständigkeit und genügend Spielraum für eigene Erfahrungen am Tag stärken die Selbstsicherheit eines Kindes. Und damit lässt sich meist beruhigt einschlafen.
Dass kleine Kinder sich gelegentlich schwer tun mit dem Schlafen, ist normal – schließlich ist die Welt sehr aufregend! Dauerhafte Schwierigkeiten hängen dagegen oft mit ungünstigen Schlafgewohnheiten zusammen.
In jeder Familie geht es anders zu - auch in Sachen Kinderschlaf. Doch bei allen Unterschieden ist eines sicher: Eine ruhige Nacht tut allen gut.
Wenn Kinder abends einfach nicht zur Ruhe kommen, nachts mehrmals aufwachen und nur mit Hilfe der Eltern wieder einschlafen, kann dies schnell die ganze Familie belasten. Aber Schlafprobleme von Kindern muss man nicht "aushalten". Es gibt Hilfen.
Die Schlafumgebung ist wichtig für einen guten und gesunden Schlaf. Forschungen haben außerdem gezeigt, dass die richtige Schlafumgebung ein wesentlicher Faktor zur Vorbeugung des Plötzlichen Säuglingstodes ist.
Babys brauchen in den ersten Lebensmonaten vor allem die Erfahrung, dass jemand da ist, der ihre Bedürfnisse erkennt und zuverlässig befriedigt. Wenn sie sich geborgen und sicher fühlen, ist dies die beste Voraussetzung, immer leichter in den Schlaf zu finden.

