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Pollenbelastung mindern. 10 Tipps bei Heuschnupfen

Haselblüten © Katharina Salice-Stephan

Hasel gehören zu den ersten Blühern zum Winterende

Für die einen sind Frühblüher wie Hasel und Erle die ersten Frühlingsboten. Für die anderen bedeuten sie den Beginn von tränenden und juckenden Augen, Niesreiz, einer triefenden oder verstopften Nase, Husten. Etwa jedes zehnte Kind reagiert mit solchen Heuschnupfen-Symptomen auf Pollen. Einige vorbeugende Maßnahmen können die Belastungen jedoch meist deutlich verringern. Zu Beginn der Pollenflugsaison deshalb hier die wichtigsten Tipps. Jetzt mit aktuellem Pollenflugkalender!
 

Im ausgehenden Winter und im Frühjahr können die sogenannten Frühblüher wie Hasel, Erle, Pappel und Birke allergische Reaktionen hervorrufen. Die damit einhergehenden Signale sind nicht nur lästig. Wenn Sie den Verdacht haben, ein Schnupfen, Husten oder ständiger Niesreiz bei Ihrem Kind könnte ein Heuschnupfen sein, sollten Sie dies ärztlich abklären lassen. Denn aus einem unbehandelten Heuschnupfen kann sich ein allergisches Asthma bronchiale entwickelt.

Gesamtdeutscher Pollenflugkalender © Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
Lupe
Gesamtdeutscher Pollenflugkalender

Zehn Tipps bei Heuschnupfen

Bei einer Pollenallergie ist es nur eingeschränkt und manchmal auch gar nicht möglich, die allergieauslösenden Stoffe zu meiden. Dies gilt insbesondere für Kinder, die nach einem langen Winter endlich wieder draußen spielen und herumtoben möchten und sollen. Bei Nachweis einer Pollenallergie können die Beschwerden durch antiallergisch wirkende Medikamente und vorbeugende begleitende Maßnahmen in der Regel jedoch deutlich verringert werden.

Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

  1. Informieren Sie sich, wann bestimmte Pollen unterwegs sind und die Konzentration in der Luft besonders hoch ist. Informationen bieten der Pollenflugkalender (Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst, PID) und die tagesaktuelle Pollenflugvorhersage des Deutschen Wetterdienstes in Rundfunk, Fernsehen oder Tageszeitung.
  2. Richten Sie die Zeiten, wann Ihr Kind im Freien spielt oder Sport treibt, nach Möglichkeit danach aus.
  3. Lassen Sie Ihr Kind für seine Aktivitäten im Freien bevorzugt Zeiten nutzen, in denen der Pollenflug naturgemäß geringer ist, zum Beispiel bei windstillem Wetter und nach Regen.
  4. Bedenken Sie, dass in ländlichen Gebieten die Pollenkonzentration morgens, in städtischen Gebieten in den Abendstunden am höchsten ist.
  5. Lüften Sie bei starkem Pollenflug in ländlichen Gebieten deshalb vor allem abends, in der Stadt insbesondere morgens kurz, und halten Sie die Fenster ansonsten geschlossen.
  6. Lassen Sie Ihr Kind nach dem Spielen im Freien am besten seine Kleidung wechseln.
  7. Bewahren Sie im Freien getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer auf.
  8. Waschen Sie Ihrem Kind nach dem Aufenthalt im Freien abends die Haare, damit sich Pollen aus den Haaren nicht im Kopfkissen festsetzen und dann über Nacht eingeatmet werden.
  9. Halten Sie im Auto die Fenster geschlossen. Für viele Autos gibt es auch spezielle Pollenfilter für die Lüftungsanlage.
  10. Vermeiden Sie andere Reizfaktoren für die Atemwege, insbesondere Zigarettenrauch.

Zum Weiterlesen und Herunterladen

Die Tipps können Sie nachfolgend auch als PDF herunterladen. Weitere Informationen finden Sie in den Alltagstipps "Was tun bei Heuschnupfen" und in den Basisinformationen "Inhalationsallergien".

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