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UV-Schutz
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Die schützende Ozonschicht ist durchlässiger geworden
Eine der Hauptursachen für die zunehmend schädigenden Einflüsse der Sonnenbestrahlung liegt darin, dass die schützende Ozonhülle um die Erde dünner geworden ist.
Diese annähernd 30 Kilometer dicke Schutzschicht hat sich in den letzten drei Jahrzehnten um fast zehn Prozent verringert und nimmt jährlich um ungefähr fünf Prozent weiter ab. Hierdurch gelangen vermehrt UV-Strahlen, vor allem auch die gefährlichen UV-B-Strahlen auf die Erde.
Die schädigende Wirkung der Sonne ist umso größer, je höher der UV-B-Anteil des Sonnenlichts ist. Dies ist unter anderem davon abhängig, in welchen Breitengraden man lebt, zu welcher Jahres- und Tageszeit man sich in der Sonne aufhält und wie hoch die Luftverschmutzung ist. Denn paradoxerweise ist eine hohe Luftverschmutzung auf der einen Seite zwar mitverantwortlich für die Veränderung der Ozonschicht, auf der anderen Seite wirkt sie jedoch wie ein Filter in Bezug auf die schädigende Wirkung der UV-Strahlen.
Jedes Zuviel an UV-Strahlen birgt ein Risiko
Neben diesen Umweltfaktoren ist es vor allem ein verändertes Freizeitverhalten, welches den Risikofaktor Sonne erhöht. Durch immer längere Aufenthalte im Freien und vermehrtes Reisen in sonnenreiche Gegenden wird der Körper in erhöhtem Maße intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt.
Insbesondere bei der Haut steigen dadurch die Erkrankungsrisiken. Aber auch die Augen reagieren sehr empfindlich auf UV-Strahlen und können dauerhafte Schäden davontragen.
Während UV-A-Strahlen unter anderem eine vorzeitige Alterung der Haut, Sonnenallergien und andere Überempfindlichkeitsreaktionen verursachen können, werden insbesondere die UV-B-Strahlen für das erhöhte Hautkrebsrisiko verantwortlich gemacht.
Link-Tipps
- Unsere Haut
- "UV-Strahlungen - Wirkungen auf den Menschen" (PDF)
- "Das UV-Bündnis"
- "Sonne - aber sicher. Infoflyer des UV-Bündnisses"
- "Mit heiler Haut durch den Sommer"
- Informationskampagne: Sonne - aber sicher!
Die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. hat auf ihrer Internetseite umfassende Informationen über die Schutzmöglichkeiten der Haut und die Früherkennung von Hautkrebs zusammengestellt. Besonderer Schwerpunkt bildet die frühzeitige Vorsorge im Kindes- und Jugendalter. (Recherchedatum: 29.06.2011)
Das Bayerische Landesamt für Umwelt bietet in diesem Faltblatt einen verständlichen Überblick über Wissenswertes zur Sonnenstrahlung, unter anderem zu ihrer Zusammensetzung, der Rolle der Ozonschicht, Auswirkungen der verschiedenen Strahlungen und wie man sich davor schützen kann und sollte. Als PDF zum Herunterladen. (Recherchedatum: 19.11.2009)
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informiert auf dieser Seite über das fachübergreifendes UV-Bündnis von Experten aus Wissenschaft und Medizin, an dem auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beteiligt ist. (Recherchedatum: 08.08.2011)
Das 6-seitige Faltblatt "Sonne - aber sicher! Eine Initiative des Bundesamtes für Strahlenschutz" fasst die wichtigsten Botschaften in Bezug auf die Wirkung von UV-Strahlung und den notwendigen UV-Schutz zusammen und nennt die in dem Bündnis vernetzten Experten und Einrichtungen aus Wissenschaft und Medizin. Das Faltblatt kann hier im Internetportal des BfS bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. (Recherchedatum: 08.08.2011)
Kindgerecht aufbereitete, 12-seitige Info-Broschüre des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS). Sie erläutert allgemeinverständlich die Wirkung von UV-Strahlung und informiert, wie man sich davor schützen kann. Die Broschüre kann hier im Internetangebot des BfS in gedruckter Form bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden. (Recherchedatum: 08.08.2011)
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) informiert auf dieser Seite über seine Informationskampagne "Sonne – aber sicher!" und stellt die Elemente und Materialien der Kampagne vor, darunter Unterrichtsmaterialien für Eltern, Kindertagesstätte, Grundschule und Sekundarstufe I. (Recherchedatum: 15.06.2011)

