Statistik

Vergleich möglicher Komplikationen bei Erkrankung und nach Impfung

Sorge um mögliche Krankheitssymptome nach einer Impfung ist oft der Grund für Unsicherheit seitens der Eltern.

Ein Vergleich, wie häufig bestimmte Symptome im Falle einer Erkrankung und nach einer Impfung auftreten, zeigt, dass das Risiko von Komplikationen durch die Krankheit selbst ungleich höher ist als mögliche Impfkomplikationen. Eine Risiko-Nutzen-Abwägung fällt, wie die nachfolgende Tabelle verdeutlicht, immer zu Gunsten des Impfstoffes aus.

Die Statistik zeigt, wie häufig bestimmte Komplikationen im Falle einer Erkrankung und nach einer Impfung vorkommen.

Häufigkeit möglicher Komplikationen bei Erkrankung und nach Impfung

Impfung oder Erkrankung

Symptome

bei / nach Erkrankung (... von ... Erkrankten)

bei / nach Impfung (... von ... Geimpften)

Masern

Fieber, Ausschlag

98/100

1/10

Masern

Gehirnentzündung

1/500 bis 1/10.000 je nach Alter

seltener als 1/1 Million

Mumps

Speicheldrüsenentzündung

99/100

1/300

Mumps

Hirnhautentzündung

1/10

1/100 000 bis 1/1 Million

Hib-Erkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern

Hirnhautentzündung

bis 70/100

0

Keuchhusten

bleibender Hirnschaden

1/100

nicht sicher bewiesen, 1/1 Million bis 1/20 Millionen

Poliomyelitis

bleibende Lähmung

1/100

0

Hepatitis B

chronische Hepatitis mit Todesfolge

5 bis 10/100 1/1000

0

Hepatitis B

Leberkrebs

1/1000

0

Röteln bei schwangeren Frauen

Kindsschädigung während der ersten Schwangerschaftsmonate

bis zu 60/100

0

Hepatitis A bei Erwachsenen

Tod

1bis 2/1000

0

Tollwut

Tod

100/100

0

Quelle: Ute Quast, Sigrid Ley: Schutzimpfungen im Dialog. 1999, Verlag Kilian, Hrsg.: Deutsches Grünes Kreuz

 
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