Andrea, 34 Jahre, Mutter von zwei Söhnen (2 und 4 Jahre alt)

"Unser Bett gehört uns!"

Unsere beiden Söhne hatten von Anfang an ihren eigenen Schlafplatz - erst im Stubenwagen, dann im Kinderbettchen. Sie haben das auch ohne größere Beschwerden so akzeptiert. Der Große zog schon kurz nach seinem ersten Geburtstag ins Kinderzimmer, der Kleine erst kürzlich, da wir vermeiden wollten, dass er den Großen weckt, wenn er nachts wach wird, was immer noch gelegentlich der Fall ist.

Zum Stillen bin ich nachts aufgestanden und habe mich in den Sessel gesetzt, den wir extra dafür ins Schlafzimmer gestellt hatten. Das war eigentlich ganz gemütlich, auch wenn das Aufstehen schon manchmal eine Plage war...

Die Kinder mit zu uns ins Bett zu nehmen, erschien mir irgendwie zu unsicher. Wenn ich mir anschaue, wie sich mein Mann nachts herumwälzt und die Arme hin- und herwirft - und dann so ein kleines Kind im Bett? Nein, zu riskant. Mütter mögen da ja einen besonderen Instinkt haben, aber bei Vätern bin ich mir da schon nicht mehr so sicher...

Außerdem haben wir uns gesagt: Unser Bett gehört uns! Irgendwie braucht man doch als Paar auch noch einen Bereich, der einem alleine gehört und nicht auch noch von den Kindern besetzt ist.

Allerdings gab und gibt es bei beiden Kindern immer wieder Phasen, in denen es plötzlich Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen gibt und sie zum Beispiel nachts unbedingt in unser Bett wollen. Meist nehmen wir das für einige Tage in Kauf, und wenn es sich dann nicht von selbst erledigt (was oft der Fall ist), tragen wir sie konsequent nachts in ihr eigenes Bett zurück.

Nur wenn ein Kind krank ist, wird mal eine Ausnahme gemacht - aber meistens schlaf ich dann ziemlich schlecht, weil ich das einfach nicht gewöhnt bin, dass jemand quer über mir drüberliegt...

 
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