Portrait

Lisa Fehrenbach und Dr. Michael Abou-Dakn - zwei ausgewiesene Fachleute

Lisa Fehrenbach, Beauftragte für Stillen & Ernährung des Deutschen Hebammenverbandes e.V. (DHV), und Dr. Michael Abou-Dakn, unter anderem Mitglied der Nationalen Stillkommission, beantworten zum Auftakt der Weltstillwoche am 29. September 2008 persönlich Ihre Fragen zum Thema Stillen. mehr...

Portrait

Dr. Grit Neisser - eine weitere Expertin

Dr. Grit Neisser ist Gynäkologin in Berlin. Ihre Schwerpunkte sind Pränataldiagnostik, Schwangerschaftsvorsorge und Stillberatung. Zum Auftakt der Weltstillwoche am 28. September 2009 steht sie Ihnen mit Rat und Hilfe zur Verfügung. Sie beantwortet persönlich Ihre Fragen zum Thema "Stillen. Einfach. Gut." mehr...

Ernährung im 1. Lebensjahr

Fragen der Woche 2009

Stillen. Einfach. Gut. - Sie fragen, unsere Expertinnen antworten

In der Woche vom 28. September bis 2. Oktober 2009 konnten Sie Ihre Fragen zum Thema "Stillen. Einfach. Gut." stellen. Wir danken Ihnen für die rege Teilnahme. Alle gestellten Fragen sowie die Antworten der Expertinnen können hier nachgelesen werden.

Alle eingegangenen Fragen wurden von Lisa Fehrenbach, Beauftragte für Stillen & Ernährung des Deutschen Hebammenverbandes e.V. (DHV), und Dr. Grit Neisser, die lange als Oberärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe im Vivantes Humboldt-Klinikum tätig war und seit Januar 2009 in ihrer eigenen Frauenarztpraxis in Berlin-Mitte arbeitet, beantwortet. Die Angaben zur Person wurden anonymisiert.

 

Folgende Fragen wurden gestellt:

Frage von Veronika Seit ich wieder berufstätig bin, friere ich täglich eine Mahlzeit abgepumpter Muttermilch ein. Dazu habe ich folgende Fragen:
Wie lange kann man denn Muttermilch aufheben?
Wie können wir unserer Tochter das Trinken aus der Flasche schmackhaft machen? Sie weigert sich zunächst immer zu trinken bzw. trinkt nur ganz wenig, was für meinen Mann sehr frustrierend ist.
Antwort der Expertin Muttermilch kann bei Zimmertemperatur 6-8 Stunden aufbewahrt werden. Im Kühlschrank (hinten, nicht in der Tür) 3 Tage und tiefgefroren im 3 Sterne Kühlfach, bei -18° Celsius 3 Monate. Stillbabys trinken oft nicht gerne aus der Flasche. Manchmal klappt es mit einem Becher besser. Auf YouTube kann man sehen, wie das geht: "breastfeeding, cupfeeding" eingeben. Es erfordert ein bisschen Übung und Geduld. Wichtig ist, dass das Baby aufrecht ist, dass Sie ihm die Milch nicht in den Mund kippen, sondern den Becher so ansetzen, dass er die Unterlippe und die Mundwinkel des Kindes berührt. Dann den Becher so weit kippen, dass das Kind die Milch mit der Zunge erreicht. Wie ein kleines Kätzchen schlabbert es dann die Milch.
Frage von Valeska Die abgepumpte Milch eignet sich nach Aussage einer Bekannten zur Behandlung von Schnupfen. Ich soll meiner Tochter die Stillmilch mit Hilfe einer Pipette in die Nase träufeln.
Kann ich das tun?
Antwort der Expertin Ja, es ist richtig, Muttermilch eignet sich zur Behandlung eines harmlosen Schnupfens. Durch die antientzündlichen Antikörper in der Muttermilch können die Bakterien in der kindlichen Nase behandelt werden. Man tröpfelt die Muttermilch mit einer kleinen Pipette in die kindliche Nase. Natürlich sollten Sie bei Fieber und Verschlechterung ihren Kinderarzt/ ihre Kinderärztin aufsuchen.
Frage von Paula Hallo,
mein Sohn ist jetzt 11 Wochen alt. Seit einigen Tagen macht er anstatt 5mal nur noch höchstens 1mal am Tag groß. Ich habe das Gefühl, dass er es nicht richtig los wird. Ich helfe ihm immer mit dem Fieberthermometer, aber das ist ja auch keine Lösung. Liegt es an der Milch? verändert sie sich?
Antwort der Expertin Der Muttermilchstuhl kann sich im Laufe der Zeit verändern. Solange nur voll gestillt wird, ist die Häufigkeit nicht wichtig. Die Windeln sollten nur jedesmal feucht sein.
Wenn ein Baby nur Muttermilch trinkt, hat es zwischen 14 Mal am Tag und 1 Mal in14 Tagen Stuhlgang. Häufig haben Babys in den ersten Wochen eher 14 Mal am Tag Stuhlgang. Ab der 6. Woche wird der Stuhlgang seltener, häufig nur einmal in der Woche oder noch weniger. Babys drücken oft ganz lange und man hat das Gefühl, dass sie den Stuhlgang Zentimeter für Zentimeter durch den Darm befördern. Wenn das Baby keine großen Schmerzen hat, sollte man es einfach dabei in Ruhe lassen, das ist jetzt seine "Aufgabe". Wenn es Schmerzen hat und weint, kann man es trösten, herumtragen und evtl ein warmes Kirschkernsäckchen auf den Bauch legen. Mit einem Fieberthermometer würde ich wegen der Verletzungsgefahr nicht arbeiten.
Frage von Paula Hallo,
mein Sohn ist 11 Wochen alt und nach den Mahlzeiten (auch Stunden später) kommt die Milch schwallartig wieder raus. Trinkt er dann zu viel? Sollte ich dann nur eine Brust geben?
Antwort der Expertin Hallo Paula,
Ihr Sohn trinkt nicht zu viel. Oft trinken die Kinder zu hastig, so dass es zu schwallartigem Aufstoßen kommt. Ich würde das Baby nicht nur an einer Brust trinken lassen. Es gibt einfach Kinder die mehr spucken als andere Kids. Aber solange Ihr Kind gut gedeiht und zunimmt, muss man sich diesbezüglich keine Sorgen machen.
Es kann allerdings auch sein, dass Sie sehr viel Milch haben. In einem solchen Fall hilft es dann manchmal, nur eine Seite zu geben. Lassen Sie ihn so lange trinken, bis er von selber loslässt. Das macht ihm die Verdauung leichter, weil er dann ausreichende Mengen der fettreicheren Hintermilch bekommt. Wenn er genug getrunken hat und zufrieden ist, wird er die zweite Seite nicht brauchen. Wenn er noch hungrig ist, geben Sie ihm die zweite Seite ebenfalls.
Frage von gogoti Was kann ich tun bei einer Saugverwirrung. Meine 25 Tage alte Tochter saugt, aber irgendwie nicht richtig...deswegen bekommt sie Pre-Nahrung aus dem Fläschchen, aber ich kann und will irgendwie noch nicht das Stillen aufgeben.
danke.
Antwort der Expertin Ganz viel Kuscheln und Hautkontakt: Ziehen Sie Ihr Kind bis auf die Windel aus und legen Sie sich mit Ihr ins Bett. In einer entspannten Athmosphäre kann sie dann besser probieren. Sanfte Gesichtsmassage stimuliert die Reflexe. Umsteigen von Flasche auf Becher kann auch nützen. Suchen Sie sich eine Stillberaterin, die Saugtraining beherrscht.
Eine Stillberaterin findet man auf www.AFS-stillen.de, www.stillen.de, www.lalecheliga.de.
Auf diesen Seiten finden Sie eine Suche nach Postleihzahl. Ich würde dann fragen, ob die Stillberaterin eine Fortbildung in Saugtraining hat.
Frage von Jule Hallo,
gibt es Medikamente gegen Husten, die während des Stillens genutzt werden dürfen?
Antwort der Expertin Wenn Inhalieren und reichlich Flüssigkeit, sowie der bekannte Löffel Honig bei der Mutter nicht ausreichen, kann Dextromethorphan und Codein in Absprache mit dem Arzt gegeben werden. Ätherische Öle können den Geschmack der Muttermilch beeinflussen. Pentoxyverin, Benproperin, Clobutinol, Eprazinon, Isoaminil, Noscapin und Pipazetat, sowie Hustenmittel auf Alkoholbasis sollten nicht verwendet werden.
Frage von Mara Meine Tochter ist vier Monate alt. Ich habe mir vorgenommen 6 Monate voll zu stillen. Wie fange ich an abzustillen, bzw. welche Mahlzeit wird zuerst ersetzt, womit und wie lange muss ich zusätzlich noch Flüssigkeit nach der ersten ersetzten Mahlzeit zufügen? Wenn ja, dann die Flasche oder die Brust? Und kann ich Ihr auch jetzt schon etwas Beikost geben, obwohl sie vom Stillen satt wird, würde das überhaupt Not tun, wenn ja, womit fange ich an bei zu füttern?
Antwort der Expertin Empfehlenswert ist, erst ab dem 7. Monat, also wenn das Kind ein halbes Jahr alt ist, Beikost zu füttern. Dann beginnt man mit einem pürierten Gemüse, beliebt sind Möhren. Meist fängt man Mittags damit an. Am besten ist, wenn man dem Kind ein paar Löffel vor oder nach dem Stillen anbietet.
Wenn es ihr schmeckt, wird der Brei allmählich mehr und das Stillen weniger. Erst wenn das Kind zu den Mahlzeiten keine Muttermilch mehr bekommt, bietet man ihm Wasser an. So lange wie die Backenzähne noch nicht da sind, kann das Kind nicht richtig kauen, also Brei oder ganz weich gekochte Nahrungsmittel geben. Im ersten Jahr kein Salz, kein Zucker, kein Honig, Milch nicht pur, sondern nur in verdünnter Form, z.B. als Getreidebrei mit Milch. Der Übergang zum normalen Essen sollte sich idealerweise bis zum 2. Geburtstag hinziehen. Wenn es Ihnen Freude macht, können Sie auch noch länger begleitend stillen. Wenn Sie früher abstillen, dann ist es ratsam, bis zum ersten Geburtstag eine Babynahrung mit der Bezeichnung Pre oder 1 zu füttern.
Umfassende Informationen und Tipps zur Zubereitung von Beikost finden Sie darüber hinaus hier
Frage von Hilde Es geht darum Flach- oder Hohlwarzen in der Schwangerschaft mit Brustwarzenformer auf das Stillen vorzubereiten. Stimmt es, dass diese Brustwarzenformer vorzeitige Wehen auslösen können und man sie deshalb erst ab der 34. Schwangerschaftswoche anwenden sollte?
Antwort der Expertin Sie können Brustwarzenformer in der Regel ohne Bedenken in der Schwangerschaft benutzen. Ausgeschlossen hiervon sind Schwangere mit Frühgeburtsbestrebungen. Durch die Stimmulation der Brustwarze kann Oxytocin ( ein wehenauslösendes Hormon) in kleinen Mengen ausgeschüttet werden. Die Dosis ist aber zu gering , um echte Wehen auszulösen. Also bei unauffälligem Schwangerschaftsverlauf gibt es keine Bedenken. Oft muss man sich aber fragen, ob eine solche Vorbereitung in der Schwangerschaft überhaupt notwendig ist!

Der Einsatz von Brustwarzenformern hat in Studien keinen positiven Effekt gezeigt. Wichtiger ist es, Mutter und Kind in den ersten Stunden nach der Geburt nicht zu trennen, bis das Kind an die Brust gegangen ist, Hautkontakt, Stillen nach Bedarf und keine anderen Sauger. Das Baby saugt ja nicht an der Brustwarze (Mamille), sondern nimmt den ganzen Warzenhof mit in den Mund. Deshalb können Babys meist sehr geschickt mit der Brustwarze umgehen, die sie von ihrer Mutter angeboten bekommen. Bei Hohlwarzen hilft es u.U. vor dem Anlegen zu pumpen und die Mamille so hervortreten zu lassen.
Frage von Mira Gehen Nano-Partikel, die ja in einigen Lebensmitteln zugesetzt werden, in die Muttermilch über? Wenn ja, gibt es Untersuchungen dazu, welche Auswirkungen das beim Baby haben kann?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort der Expertin Studien zu Auswirkungen von speziellen Nano-Partikeln in der Muttermilch sind uns nicht bekannt. Über die Muttermilch gehen Schadstoffe aus dem mütterlichen Körper auch zum Kind über. Dies geschieht aber in einer extrem verdünnten Konzentration. In Deutschland gibt es starke gesetzliche Vorgaben für Schadstoffe, so dass die Konzentrationen, welche in der Muttermilch gemessen worden, unterhalb der Grenzwerte lagen. Die Schadstoffe sammeln sich im Fettgewebe der Mutter an. Deshalb sollte man beim Stillen auf Diäten, welche zum Einschmelzen der Fettzellen mit Freisetzung der
Schadstoffe führen, verzichten. Der Vorteil des Stillens überwiegt gegenüber dem Nachteil der geringen Schadstoffbelastung in der Muttermilch. Wir werden Ihre Frage an die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung weiterleiten und die Antwort entsprechend auf diesen Seiten einstellen.
Frage von Sandra Hallo, mein Sohn ist fast 4 Monate alt. Ich hatte bei den beiden größeren Kindern und auch jetzt oft Probleme mit Milchstaus. Beim letzten und einigen vorangegangenen Milchstaus hatte ich zusätzlich stechende Schmerzen in den Miclhgängen und der Brustwarze beim Einschießen der Milch. Auch nach dem Stillen habe ich über den Tag verteilt Schmerzen in beiden Brüsten. Die Hebamme meinte, dass es sich um einen Pilz handeln könnte.
Wie kann man das sicher herausfinden? Welche Behandlung ist erforderlich? Gibt es homöopathische oder alternative (naturheilkundlich, o.ä) Therapiemöglichkeiten? Muss das Baby auch mitbehandelt werden? Vielen Dank schon einmal für die Antwort!
Antwort der Expertin Liebe Sandra,
die beschriebenen Symptome passen sehr gut zu einer Soormastitis (Pilzinfektion der Brust). Diese sollte auch mit antimykotischen Medikamenten behandelt werden, z.B. Fluconazol. Der Nachweis der Pilzsporen in der Brust ist oft schwierig. Ein Weiterstillen ist absolut zu empfehlen. Da Kind sollte am besten auch behandelt werden. Über die detailierte Behandlung in Ihrem Einzelfall müssten Sie sich mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt verständigen.
Frage von Schnickelschnack Als Hebamme wurde ich kürzlich von einer Frau, die ihren 8 Monate alten Sohn problemlos stillt, gefragt, ob es möglich sei, dass während der Stillzeit eine erhöhte Blutungsneigung für sie als stillende Mutter bestehen könnte. Aufgrund der veränderten Hormonlage. Während einer umfangreichen zahnärztlichen Behandlung hätte ihr Zahnarzt bemerkt, dass er eine derartig starke Blutung der Mundschleimhäute so noch nie erlebt hätte. - Ich gebe diese Frage gern an Sie weiter und bin gespannt auf eine Antwort. Besten Dank!
Antwort der Expertin Eine erhöhte Blutungsneigung in der Stillzeit ist unwahrscheinlich. Zu Beginn des Wochenbettes hat man ja eher ein erhöhtes Thromboserisiko, da das Gerinnungssystem stark stimuliert ist. Deshalb ist die Vermutung des Zahnarztes nicht plausibel. Die verstärkte Blutung muss in diesem speziellem Fall andere Ursachen haben.
Frage von Erika Hallo,
mein Sohn ist 7 Wochen alt, momentan habe ich vor allem nachts Probleme mit dem Stillen: Mein Sohn trinkt, fängt dann aber sehr schnell an, laut zu schreien oder zu stöhnen und zu drücken und mit der Brust zu "kämpfen". Ich habe sehr viel Milch, weshalb er sich auch häufig verschluckt. Ich vermute, dadurch und durch das hastige Trinken schluckt er zu viel Luft und bekommt Bauchweh? Wenn er aufgestoßen hat, geht es wieder, allerdings auch nur für einige wenige Züge, dann geht das Ganze von vorne los...
Können Sie mir einen Rat geben, wie ich das Stillen für uns beide wieder etwas entspannen kann? Danke und viele Grüße!
Antwort der Expertin Ihr Sohn leidet vielleicht unter Ihrem heftigen Milchspendereflex. Möglicherweise ist es leichter für ihn, wenn Sie ihn absetzen und die Milch einfach erstmal rauslaufen lassen, sobald der Milchspendereflex in Gang gekommen ist und er verzweifelt zu schlucken anfängt, um die Milchmenge zu bewältigen. Wenn Sie in dem Moment die Brust ein wenig ausstreichen, werden Sie vielleicht sehen, mit welcher Wucht die Milch rausspritzt. Wenn das alles in seinem Mund landet, hat er das Gefühl zu ertrinken und ärgert sich verständlicherweise.

Es gibt hierfür auch die Empfehlung, "bergauf", das heißt gegen die Schwerkraft zu stillen, um den Milchfluss ein bisschen abzuschwächen: Dafür legen Sie Ihren Sohn praktisch auf sich, sodass die Milch nicht in ihn hinein läuft, sondern gegen die Schwerkraft fließt.
Frage von Nici Sehr geehrte Damen,

meine Tochter ist jetzt 26 Wochen alt und ich habe bisher voll gestillt. Vor 3 Wochen habe ich mittags mit Karotte angefangen, nach einer Woche dann Karotte/Kartoffel und diese Woche das erste Mal mit Rindfleisch. Danach habe ich immer noch gestillt. Es hat von Anfang an gut geklappt und sie hat zwischen 60 und 80g gegessen. Jetzt verweigert sie den Brei plötzlich seit 2 Tagen komplett und mir bleibt nichts anderes übrig, als wieder voll zu stillen. Wie soll ich jetzt weiter machen? Muss ich dann wieder nur mit Karotte anfangen?
Vielen Dank schon mal für ihre Hilfe.
Antwort der Expertin Das ist nicht so ungewöhnlich, dass Kinder noch einmal zum ausschließlichen Stillen zurückkehren.

Gehen Sie das Ganze experimentell und spielerisch an. Vielleicht mag Ihre Tochter das eine oder andere nicht. Deshalb ist es in Ordnung, ein wenig zu probieren. Solange sie noch Muttermilch bekommt, ist sie gut versorgt und es kommt nicht auf eine oder zwei Wochen an.

Sie können ihr als püriertes Gemüse auch Kürbis, Zucchini, Pastinake anbieten. Vielleicht nimmt Ihre Tochter lieber selbst was in die Hand und steckt es in den Mund. Dann kochen Sie Gemüse so weich, dass Sie es zwischen den Fingern zerdrücken können und bieten ihr kleine Stücke zum Selberessen an. So können Sie ihr auch ganz weich gekochte Nudeln geben, weiche Banane oder Birne, gekochte Äpfel geht auch. Manchen Babys macht das mehr Spass.

Gesund ist, wenn Sie in der Beikostphase im 2. Lebenshalbjahr noch begleitend stillen. Im ersten Lebensjahr kein Salz, keinen Zucker, keinen Honig und keine Milchprodukte geben, außer wenn die Milch in Form von Getreidebrei verdünnt ist. Milchprodukte haben zu viel Eiweiss und das belastet unverdünnt die Nieren des Babys. Viel Spass!
Frage von Biggi Kann es durch starke Anregung der Brust mit der Pumpe (Abpumpen für Zwillinge) ebenfalls zu einer Art Brustentzündung/Verhärtung kommen. Ich habe mal gehört , dass es so eine Art Brustermüdung mit Symptomen wie bei einer Mastitis kommen kann und man die Brust also eher mal in Ruhe lassen soll.
Wie kann man Brustüberlastung durch Pumpen und eine Mastitis unterscheiden?
Antwort der Expertin Eine Mastitis ist beim Abpumpen nicht wahrscheinlich. Es liegt bestimmt ein anderes Problem vor. Vielleicht hat der Pumpaufsatz nicht richtig gepasst, sodass die Brust nicht überall gut entleert wurde? Oder der Pumptrichter wurde zu fest eingedrückt, sodass Milchkanälchen abgedrückt waren?

Milchstau und Mastitis beginnen mit Rötung, Knoten und dann Fieber bis 40° Celsius. Wenn ohne diese Symptome Verhärtungen in der Brust sind, die durch sanfte Massagen und warme Umschläge vor dem Stillen oder Pumpen nicht weich werden, dann sollte die Gynäkologin die Brust im Ultraschall anschauen.
Frage von Anja Hallo, stimmt es, dass die "Produktion" der Muttermilch durch das Abpumpen eher zum erliegen kommt und das man blähende Nahrungsmittel während des Stillens vermeiden muss?
Gruß Anja
Antwort der Expertin Durch Abpumpen der Milch kommt die Milchproduktion nicht zum Erliegen. Aber der stärkste Reiz auf die Milchbildung ist die Entleerung der Brust durch Anlegen/ Saugen des Kindes. Die Brust wird hierbei am effektivsten entleert und damit die Neubildung der Milch angeregt.

Bei den blähenden Nahrungsmitteln kommt es auf einen Versuch an. Nicht alle Kinder sind darauf empfindlich, sodass Sie während der Stillzeit zunächst einmal alles essen können. Nur bei Blähungen beim Kind sollte man auf seine Ernährung der letzten 24 Stunden schauen und durch das jeweilige Weglassen eines bestimmten Lebensmittels herauszufinden versuchen, welches die Blähungen verursacht.
Frage von Helena Hallo,
meine Tochter ist jetzt 6,5 Monate alt und diesen Freitag wollten wir mit der Beikost beginnen. Jetzt hab ich aktuell gelesen, besser wäre ab dem 7. Monat, da mein Mann eine Heuschnupfenallergie hat und generell ein schlechtes Hautbild. Unser Kinderarzt meint 7 Monate sind ok, dann aber sollte mit der Beikost angefangen werden, da der Magen-Darm Bereich gefordert werden kann und die Kinder sowieso eine gesunde Neugier haben, die man ausnutzen sollte. Die Hebamme meinte, ich kann auch gut ein volles Jahr stillen, wenn genug Milch gebildet wird. Tja, was nun tun ? Ich selber würde gerne mit der Beikost beginnen, da wir nächstes Jahr im April in Urlaub fahren und bis dahin soll mein Kind voll essen. Also keine Stillmahlzeit mehr bekommen. Aber natürlich geht es hier primär um mein Kind. Also, welche Gründe gibt es bis nach dem ersten Lebensjahr zu stillen ? Und wie ist das mit der Beikost? In den Gläschen sollen krebseregende Stoffe sein; durch das Erwärmen(öko-test) und die Karotten sollen Rückstände vom Düngen oder Spritzen haben. Was ist da zu empfehlen ?
Fragen über Fragen. Freue mich auf Antwort vielen Dank
Antwort der Expertin 6 Monate ausschließlich stillen und während der Einführung von Beikost weiter stillen, bis zum 2. Geburtstag und länger, wenn Mutter und Kind es wünschen. So lautet die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation. Wichtig für Sie ist, während der Einführung von Beikost weiter zu stillen. Das verringert das Risiko Allergien bzw. von Lebensmittelunverträglichkeiten. In den nächsten 6 Monaten, also bis April 2010, haben sie ausreichend Zeit, Ihrer Tochter verschiedene Lebensmittel anzubieten. Für das Immunsystem ist es gut, wenn auch im 2. Lebensjahr noch begleitend gestillt wird. Das ist dann aber, abhängig davon, wie gerne Ihre Tochter isst, wesentlich weniger und wird sich wahrscheinlich auf ein- bis dreimal am Tag beschränken, manchmal nur zum Trösten oder bei Erkrankung. Dann ist sie langsam auch schon so groß und isst so viele andere Dinge, dass sie die Stillzeiten mit ihr besprechen können.

Da es über die Schädlichkeit der Belastung von Gläschen keine ausreichenden Daten gibt und weil die krebserregende Wirkung nur im Tierversuch beobachtet wurde, wird offiziell nicht davon abgeraten, Gläschen zu geben. (www.bfr.bund.de) Im Zweifelsfall hilft da nur selber kochen. Über Rückstände durch Pestizide in Gläschen ist mir nichts bekannt. Diese können Sie zweifelsfrei vermeiden, wenn Sie im Bioladen Gläschen in Demeter Qualität kaufen. Im 2. Lebensjahr kann und sollte Ihr Kind dann nach und nach alles essen.

Bezüglich der Beikost bei Allergierisiko gelten im Übrigen die gleichen Empfehlungen wie für Kinder ohne familiäres Allergierisiko. Mehr zur Einführung der Beikost lesen Sie hier.
Frage von Ale12 Hallo,
mein Sohn ist jetzt fast 3 Monate alt, und seit ein paar Tagen ist er während dem Stillen total unruhig. Er reisst sich von der Brust weg und gleich danach sucht er sie wieder wie verrückt. Das macht er dann so lange bis ich ihn von der Brust weg nehme. Manchmal heult er auch dabei kurz auf. Meine Mutter meite, dass einfach zu wenig Milch rauskommen würde und er deswegen so machen würde, aber er macht es ja nicht immer. Wäre froh wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.
Vielen Dank
Antwort der Expertin Dies Verhalten ist im Alter von 3-4 Monaten nicht ungewöhnlich. Es kann mit dem Milchfluss zusammenhängen. Besonders am Nachmittag und frühen Abend fließt die Milch hormonbedingt oft nicht so reichlich, wie in den frühen Morgenstunden. Deshalb ist es gut, in der zweiten Nachthälfte und am Vormittag zu stillen.

Wenn Ihr Sohn gut an Gewicht zunimmt und wenn er fünf schwere nasse Windeln in 24 Stunden hat, dann ist davon auszugehen, dass Sie genügend Milch haben.

Oft sind Kinder in dem Alter auch unruhig, weil sie große Entwicklungschübe erleben, die sie aufregen und verunsichern. Dadurch wollen sie dann häufig an die Brust. Das sind die sogenannten Wachstumsschübe. Wichtig ist, dass Sie selbst die Geduld behalten. Meist ist diese Phase nach ein paar Tagen überstanden.
Frage von Stillmama2008 Warum wird nie ausführlich über richtige Stilllprobleme berichtet?

Ab dem 10. Tag nach der Geburt hatte ich fast wöchentlich 1 Brustentzündung (mit Schüttelfrost und 40 Grad Fieber) bis zum 3.ten Monat nach der Geburt. Weil es nicht besser wurde, musste ich 4 Wochen mit dem Stillen aussetzen, um die Entzündungen mit Schmerzmitteln und Antibiotika in den Griff zu bekommen. Niemand konnte mir helfen, auch die Unterstützugn der Hebammen und Frauenärzte war eher mäßig. Quarkwickel, Gobuli und Salbeitee zeigten bei mir keine Wirkung. Der Milchfluss war ungebremst pro Brust 250 - 400ml in 5 Minuten war normal.

Ich fühlte mich ziemlich allein gelassen. Da ich aber auch mein erstes Kind 8 Monate gestillt habe, wollte ich nicht aufgeben. Ich habe durchgehalten und stille mein Kind (heute fast 14 Monate) noch immer. Trotzdem kann ich verstehen, das viele Mütter das nicht aushalten/durchhalten und vorzeitig aufgeben. Ich finde es zwar gut und wichtig, dass Sie fürs Stillen werben, da ich aber kein Einzelfall bin (allein bei meiner Rückbildungsgruppe war noch eine Mutter die gleich 2 Wochen im Krankenhaus war wegen mehrfacher Brustentzündungen) finde ich, dass nichtstillende Mütter das Gefühl bekommen, sie würden ihrem Kind nicht den bestmöglichen Gesundheitsschutz bieten und nur Mütter "2. Klasse" sind.
Antwort der Expertin Stillförderung in einem Land, in dem das Wissen über Stillen fast vollständig verloren gegangen ist, muss auf allen Ebenen ansetzen. Das heißt, nicht nur stillende Frauen brauchen Rat und Unterstützung, sondern auch die Berufsgruppen, die für Stillberatung zuständig sind: Hebammen, Gynäkologinnen und Kinderärztinnen. Die ganze Gesellschaft muss wieder lernen, dass Stillen die normale Ernährung für Babys und Kleinkinder ist. Seit vielen Jahren arbeiten vor allem Selbsthilfegruppen, wie die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (www.AFS-stillen.de) und die LaLecheLiga (www.lalecheliga.de) daran, eine Stillkultur in Deutschland zu etablieren. Inzwischen ist das Stillen viel mehr erforscht, aber das Wissen ist noch nicht vollständig im Bewusstsein angekommen.

Ich denke, dass es wichtig ist, die stillende Mütter in der Stillperiode zu bestärken und zu unterstützen, da die Vorteile des Stillens für Mutter und Kind bestehen. Gleichzeitig berate ich natürlich nichtstillende Mütter mit der gleichen Sorgfalt und Zuwendung. Deshalb habe ich persönlich nicht den Eindruck, dass sich diese Frauen in meiner Praxis zweitklassisch fühlen.

Das Beste ist, dass Sie durchgehalten haben, auf diesem Wege ganz viel über Stillen gelernt haben und dass Sie dies Ihren Kindern weitergeben.
Frage von Claudia Jetzt in der kommenden Erkältungszeit greife ich gerne auf natürliche Mittel zurück. Habe allerdings gelesen, dass man Salbei und Pfefferminze während der Stillzeit vermeiden sollte, da das die Milchbildung hemmt. Auch Fenchelsirup soll nicht gut sein. Nun nehme ich Spitzwegerichsaft. Auf welche Kräuter sollte ich noch verzichten?
Habe auch gehört, dass man Muttermilch zur Behandlung von einem wunden Babypopo und bei leichter Bindehautentzündung benutzen kann. Ist das sinnvoll? Wenn ja, wofür kann sie noch eingesetzt werden?
Antwort der Expertin Die Wirkung von Salbei auf die Schweißdrüsen ist erwiesen. Ob es auch eine Wirkung auf die Milchdrüsen gibt, weiß man nicht so genau. Vorsichtshalber sollte man aber auf Salbeitee verzichten, außer zum Gurgeln. Da hat sich auch Salzwasser gut bewährt. Dass Fenchelhonig schädlich ist, gehört in die Gerüchteküche. Pfefferminz und alle ätherischen Öle hemmen die Atemfunktion, deshalb sollte man das Baby dem nicht aussetzen.

Die besten und unschädlichsten Hausmittel bei Erkältung sind: viel trinken, mit Salzwasser gurgeln und inhalieren, Hustenreiz mit einem Löffel Honig pur bekämpfen, ein ansteigendes Fußbad mit Salz vor dem Schlafengehen (warmes Wasser mit einer Handvoll Salz in einen Eimer, Füße hinein und kontinuierlich sehr heißes Wasser in kleinen, aushaltbaren Portionen dazugeben). ASS und Mucosalvan sind auch beim Stillen erlaubt. Auch Sinupret darf genommen werden.

Was die lindernde Wirkung von Muttermilch betrifft: Muttermilch enthält lebende Zellen und die wirken antibakteriell. Das kann man auch äußerlich nutzen, bei Hautproblemen, Bindehautentzündung, Schnupfen und kleinen Wunden. Es gibt sogar Berichte, die darauf hindeuten, dass Muttermilch eine Krebstherapie unterstützen kann.
Frage von pucksie Meine 10 Monate alte Tochter isst mit Appetit ihre Mittags-, Nachmittags- und Abendbreie und wird morgens und zum Einschlafen am Mittag und zur Nacht gestillt (schläft an der Brust ein!). Oft fordert sie durch Quengeln eine extra Kuschelstillmahlzeit mit Vormittagsschläfchen ein, und wir genießen beide diese Zeiten sehr. Nach dem ersten Lebensjahr möchte ich dann aber doch abstillen, habe aber keine Vorstellung, wie ich es anstellen sollte. Meine Tochter nimmt keinen Schnuller und zum Kuscheln gehört für sie bisher eben das Nuckeln an der Brust. Haben Sie Tipps zum Abstillen oder Literaturhinweise dazu?
Antwort der Expertin Wahrscheinlich wird Ihre Tochter protestieren, wenn Sie abstillen möchten. Das wird nicht ohne eine schmerzliche Auseinandersetzung möglich sein. Hilfreiche Informationen hierzu finden Sie hier.

Ich weiss nicht, was Ihr Grund für das Abstillen ist, aber aus gesundheitlicher Sicht spricht nichts dagegen, dass Sie weitermachen wie bisher und das Kind langsam und nach und nach ans Familienessen heranführen. Bis zum zweiten Geburtstag und darüber hinaus empfiehlt die WHO begleitend weiterzustillen.
Viele Frauen und Babys genießen diese Kuschelzeit, die mit der Zeit immer seltener wird und sich häufig auf morgendliches und abendliches Stillen reduziert. Die Kinder danken es den Müttern, indem sie psychisch stabil und selbstbewusst in die Welt gehen, und ihr Immunsystem sich gut entwickeln konnte.
Frage von Paula hallo,
mein Sohn schläft seit einigen Tagen nicht mehr durch. Ich muss ihn jetzt wieder zweimal in der Nacht stillen. Kann ich abends zusätzlich eine Flasche mit Pulvermilch geben?
Antwort der Expertin Im ersten Lebensjahr ist es normal, wenn Kinder nachts aufwachen und gestillt werden wollen. Das kann mit Entwicklungsphasen zusammenhängen, die ihn im Moment unruhiger werden lassen. Zusätzlich eine Flasche mit Säuglingsmilchnahrung zu geben, ist nicht zu empfehlen.

Grundsätzlich sind Schlafunterbrechungen und nächtliches Stillen positiv zu bewerten, erstens, weil das Gehirn für seine Entwicklung ständig Nahrung braucht und zweitens, weil in der zweiten Nachthälfte die Milchproduktion am höchsten ist. Deshalb kann ich Sie nur ermutigen, besonders wenn Ihr Sohn noch keine 6 Monate alt ist: Bleiben Sie dran und gehen sie mit ihm.
Frage von tanja Ich stille seit 6 Wochen und habe schon die dritte Brustenzündung. Das gleiche Problem hatte ich auch schon bei meinem ersten Kind, weshalb ich frühzeitig aufhören musste zu stillen.
Gibt es vorbeugende Maßnahmen, damit gar nicht wieder erst eine Brustentzündung entsteht?
Antwort der Expertin Wenn Sie einmal einen Milchstau oder eine Brustentzündung hatten, dann ist das Risiko erhöht, dass das wieder passiert. Es gibt aber einiges, was Sie ausprobieren und beachten können, um eine Wiederholung zu vermeiden:

Achten Sie auf eine korrekte Anlegetechnik. Das Kind sollte den Mund weit öffnen, dann ziehen Sie es zu sich heran, sodass es viel Brustgewebe im Mund hat. Das garantiert, dass alle Milchdrüsen aktiviert und gut entleert werden. Eine gute Demonstration in Form eines Videos finden Sie auf der Seite www.ardomedical.de in der Rubrik Frau, Mutter & Kind/Das korrekte Anlegen (Video)

Tasten Sie Ihre Brust täglich ab: Einmal am Tag sollte die Brust richtig weich sein. Gibt es Verhärtungen? Dann legen Sie Ihr Baby so an, dass sein Unterkiefer zu der verhärteten Stelle zeigt, denn da entwickelt es die stärkste Saugkraft.

Legen Sie unmittelbar vor dem Stillen für mindestens 30 Sekunden einen heißen, feuchten Waschlappen auf die Verhärtung.

Bei Milchstau hilft ein Quarkumschlag auf der befallenen Seite: Magerquark fingerdick auftragen, mit Küchenkrepp und einer Plastiktüte (damit nicht alles durchfeuchtet wird) abdecken und mindestens 20 Minuten wirken lassen.

Haben Sie zuviel Milch? Dann lassen Sie Ihr Kind eine Seite ganz leer trinken, bis es von selber loslässt. Wenn ihm das reicht, legen Sie es erst bei der nächsten Mahlzeit an der anderen Seite an. Ein Spannungsgefühl in der Brust gibt ihrem Körper das Signal, weniger zu produzieren.

Verändern Sie Ihre Ernährung: Essen Sie wenig gesättigte Fettsäuren, d.h. tierische Fette (Fleisch, Wurst, Käse, Milchprodukte 3,5%) und schalten Sie um auf Magermilchprodukte und hochungesättigte Fettsäuren: kaltgepresstes Rapsöl, Distelöl, Leinöl. Erhitzen Sie die Öle nicht, sondern dünsten Sie Gemüse, Kartoffeln usw. und gießen Sie erst auf dem Teller Öl darüber. Schmeckt gut, ist gesund und aktiviert den Stoffwechsel. Wenn Sie mögen, essen Sie fetten Fisch (Lachs, Makrele). Das sorgt dafür, dass das das Fett in der Muttermilch besser durch die kleinen Kanälchen fließt.

Wenn möglich verzichten Sie auf Schnuller, sie sind ein Risiko für Brustentzündung. Wenn das unmöglich ist, kochen Sie die Schnuller öfter aus und werfen angeknabberte Exemplare großzügig fort.
 
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