U4-Untersuchung - 3. bis 4. Lebensmonat

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Bei der U4 stehen die körperliche und geistige Entwicklung im Vordergrund. Mögliche Probleme beim Trinken und Füttern gehören zu den weiteren Themen.

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Wenn zeitgleich die erste Teilimpfung (ab der neunten Lebenswoche) erfolgen soll, sollten Sie für die U4 einen möglichst frühen Termin wählen.

Was der Kinderarzt oder die Kinderärztin untersucht

Bei der U4 steht die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes im Vordergrund.

  • Es wird nun unter anderem das Bewegungsverhalten Ihres Kindes geprüft.
  • Das Seh- und Hörvermögen werden erneut getestet.
  • Es wird überprüft, ob der Hörtest für Neugeborene dokumentiert ist und gegebenenfalls notwendige weitere Untersuchungen eingeleitet sind. Andernfalls kann dies jetzt nachgeholt werden.

Außerdem werden Fragen der Ernährung und Verdauung sowie mögliche Schwierigkeiten beim Trinken und Füttern besprochen.

Praxistipp

Durch Eingabe des Geburtsdatums können Sie mit dem Terminrechner alle U-Untersuchungen für Ihr Kind berechnen und als PDF ausdrucken. Mit der jeweiligen kinderärztlichen Praxis vereinbaren Sie die Termine für die Untersuchungen Ihres Kindes. Je eher Sie daran denken, desto besser können Sie diese Besuche beim Arzt oder bei der Ärztin einplanen.

Impfungen

Die U4 ist auch Impftermin. Meist erhalten Babys jetzt ihre erste Schutzimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Haemophilus Influenzae (Hib), Hepatitis B, Kinderlähmung und Keuchhusten (Kombinationsimpfstoff) sowie gegen Pneumokokken.

Denken Sie daran, dass die nächsten Impftermine nicht zeitgleich mit der nächsten Früherkennungsuntersuchung liegen. Vereinbaren Sie deshalb am besten gleich Extratermine, den ersten in vier Wochen.

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Ausführliche Informationen zu den Infektionskrankheiten und Impfungen finden Sie im Themenportal der BZgA: » www.impfen-info.de

Mögliche Probleme ansprechen

Vielleicht hat Ihr Baby bereits relativ stabile Schlafzeiten entwickelt, vielleicht wacht es aber auch noch alle drei bis vier Stunden auf. Beides ist normal in diesem Alter. Sie kann es allerdings zunehmend erschöpfen, wenn die Nächte immer noch zu kurz geraten. Manche Eltern sorgen sich auch, ob sie den Bedürfnissen des Kindes wirklich gerecht werden können, und fühlen sich überfordert. Wenn Sie der Alltag mit Ihrem Kind sehr belastet oder wenn Sie Ängste und Unsicherheiten quälen, sollten Sie dies zur Sprache bringen. Ihr Kinderarzt oder Ihre Kinderärztin kennt solche Probleme und kann Ihnen wertvolle Ratschläge geben, wie Sie den Alltag leichter gestalten können und wo Sie gegebenenfalls fachliche Unterstützung erhalten.

Auch wenn Sie sich sorgen und den Eindruck haben, dass sich Ihr Kind langsamer entwickelt, sollten Sie Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt unbedingt daraufhin ansprechen. Als Vater oder Mutter erleben Sie Ihr Kind jeden Tag und wenn Sie meinen, etwas sei nicht in Ordnung, sollten Sie Ihre Beobachtungen und Sorgen wichtig nehmen.