Sommersmog und Ozon

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Sommersmog besteht aus unterschiedlichen Gasen. Das Bekannteste ist Ozon. In höherer Konzentration kann das Gasgemisch die Atemwege reizen.

Straßenverkehr © fuxart/fotolia
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Gasgemisch Sommersmog

Sommersmog bezeichnet ein Gasgemisch aus Ozon, Peroxyacetylnitrat (PAN) und Aldehyden. Es entsteht aus einem komplizierten Zusammenspiel zwischen Luftsauerstoff, Abgasen aus Industrie und Verkehr und viel Sonnenenergie.

Ozon dominiert von der Konzentration und den Wirkungen her in diesem Gemisch und ist daher eine sogenannte Leitsubstanz. Es lässt sich gut messen. Steigt die Konzentration von Ozon über 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, informieren die Behörden die Bevölkerung.

Gesundheitliche Risiken

Sommersmog reizt die Schleimhäute. Dies führt zu Augenbrennen, trockenem Husten und bei körperlicher Belastung zu Beklemmungsgefühlen. Eingeatmetes Ozon reizt die Lungenbläschen und führt dort zu Entzündungen.

Die meisten Menschen bekommen Beschwerden, wenn die Ozonkonzentration auf 400 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft ansteigt. Empfindliche Personen bemerken die Symptome schon bei unter 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Bei einigen Asthmatikern können hohe Ozonkonzentrationen zur Verschlimmerung führen, während andere Asthmatiker wiederum kaum Probleme mit Sommersmog haben. Allergiker reagieren bei Sommersmog möglicherweise stärker auf Pollen, Schimmelpilzsporen oder Tierhaare.

Vorbeugungen und Empfehlungen

  • Das Umweltbundesamt veröffentlicht stündlich aktuelle Ozonmesswerte für ganz Deutschland (siehe Link-Tipps).
  • Achten Sie auf den Wetterbericht. Steigt der Ozonwert über 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, wird die Bevölkerung im Wetterbericht über die aktuellen Werte informiert.
  • Unter körperlicher Belastung vertieft sich die Atmung und wird schneller. Dadurch nimmt der Körper auch mehr Ozon auf. Verlegen Sie Ihre sportlichen Aktivitäten an heißen Sommertagen deshalb besser in die Morgenstunden.
  • Der normale Aufenthalt im Freien mit Spaziergängen, Baden oder Picknick ist unbedenklich.
  • Vermeiden Sie insbesondere an heißen Tagen kurze Fahrten mit dem Auto. Das beugt der Bildung von Sommersmog vor.