Leichter einschlafen – So gelingt es

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Es wundert nicht, wenn Kindern abends das Einschlafen manchmal schwer fällt - stürmt doch tagsüber so vieles auf sie ein. Rechtzeitig zur Ruhe gekommen, können sie einen aufregenden Tages jedoch getrost hinter sich lassen.

Kind liegt schlafend im Bett
© Getty Images

Vor dem Einschlafen zur Ruhe kommen

Viel Bewegung am Tag ist gut für Ihr Kind und sicherlich auch förderlich für den Schlaf. Aber achten Sie darauf, dass mit dem wilden Spielen und Toben spätestens eine Stunde vor dem Schlafengehen Schluss ist und Ihr Kind langsam zur Ruhe kommt.

Das mag insbesondere Eltern schwer fallen, die um diese Zeit erst von der Arbeit kommen und sich nun intensiv – und gerne auch ausgelassen – ihren Kindern widmen wollen. Aber bedenken Sie: Sie tun Ihrem Kind keinen Gefallen, wenn es jetzt noch einmal „richtig aufdreht“. Spielen Sie stattdessen ein ruhiges Spiel mit ihm, malen oder basteln Sie gemeinsam etwas. Auch auf diese Weise können Sie eine intensive Zeit mit Ihrem Kind verbringen. Wichtig ist letztlich, dass es eine Zeit ist, in der Ihr Kind Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit erfährt.

Fernsehen und andere Bildschirmmedien sollten in der letzten Stunde vor dem Schlafengehen tabu sein.

Empfehlungen zur Höchstdauer der Mediennutzung
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Wie oft und wie lange? Die Empfehlungen bieten eine grobe Orientierung für die Mediennutzung je nach Alter des Kindes.

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Richtig müde schläft es sich besser

Sind Kinder nicht richtig müde, wenn man sie zu Bett bringt, dann ist es kein Wunder, wenn sie nicht einschlafen wollen. Umgekehrt kann es aber auch sein, dass ein Kind schon zu müde ist, um noch entspannt einschlafen zu können.

Wenn Ihr Kind häufig gähnt, sich die Augen reibt, gereizt oder ungeduldig beim Spielen ist, so sind dies meist untrügliche Anzeichen dafür, dass es Zeit für das Bett ist.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind tagsüber ausgelastet ist und genügend Bewegung hat – möglichst an der frischen Luft. Falls Ihr Kind mittags noch schläft, sollte der Mittagsschlaf nicht zu spät angesetzt sein, denn vor dem abendlichen Schlafengehen sollte es möglichst mindestens vier Stunden am Stück wach sein.

Wenn Ihr Kind zur gewohnten Schlafenszeit regelmäßig nicht müde ist, kann es auch sein, dass es nun weniger Schlaf als bisher braucht und die Zubettgehzeit entsprechend nach hinten verschoben werden muss. Sie können auch versuchen, den Mittagsschlaf zu kürzen.

„Bettgespräche“ können helfen, den Tag zu beenden

Oft geht Kindern abends noch vieles durch den Kopf und lässt sie nur schwer zur Ruhe kommen. Da ist es gut, noch einmal über die Geschehnisse des Tages zu sprechen. Was war heute los? Welche Menschen haben an diesem Tag eine Rolle gespielt? Was war nicht so schön, und was hat besonders viel Spaß gemacht?

Auch wenn Kinder noch sehr klein sind und selbst noch nicht sprechen können, kann es ein schöner Abschluss des Tages sein, wenn man ihnen noch einmal erzählt, was sie den Tag über alles gemacht und erlebt haben.

Solche abendlichen Gespräche am Bett können dem Kind vermitteln, dass es auch Belastendes beruhigt zur Seite legen und unbesorgt sein kann, und helfen dabei, den Tag zu verabschieden. Gespräche über schwerwiegende Probleme, die das Kind auch aufwühlen könnten, sollten allerdings besser tagsüber geführt werden.

Kuscheltiere sind hilfreiche Schlafbegleiter

Kuscheltiere, Schnuffeltücher & Co. können eine große Hilfe beim Ein- und Durchschlafen sein. Experten reden von so genannten „Übergangsobjekten“, die die abendliche Trennung von den Eltern erleichtern. Hase, Bär und Schnuffeltuch sind sozusagen ein „Elternersatz“, der beim Einschlafen als Trost und Begleiter akzeptiert wird. Auch tagsüber sind sie nicht selten hilfreiche Tröster. Natürlich gibt es auch Kinder, die sich überhaupt nicht für Kuscheltiere interessieren. Aber wenn es bei Ihnen zu Hause Kuscheltiere gibt, wird wahrscheinlich auch Ihr Kind schon längst einen kleinen Gefährten zum Liebhaben gefunden haben.

Viele äußere „Schlafstörer“ lassen sich vermeiden

Es gibt eine Reihe von äußeren Faktoren, die das Ein- und Durchschlafen erheblich erschweren können, sich aber weitgehend vermeiden lassen:

  • Licht und Lärm können den Schlaf von Kindern empfindlich stören. Bringen Sie im Kinderzimmer eine Verdunklungsmöglichkeit an, und dunkeln Sie das Zimmer zum Schlafen ab. Je nach Vorlieben können Sie ein Nachtlicht anlassen. Vermeiden Sie Lärm zur Einschlafzeit.
  • Halten Sie die Wohnung möglichst rauchfrei. Auf jeden Fall sollte im Kinderzimmer und im Schlafzimmer Rauchen absolut tabu sein.
  • Geben Sie Ihrem Kind keine Getränke, die anregende Substanzen enthalten, wie Cola, Eistee und Ähnliches. Schon geringe Mengen Koffein können Kinder um den Schlaf bringen.
  • Vermeiden Sie zu üppige und schwere Mahlzeiten am Abend. Auch sollte zwischen dem Abendessen und dem Schlafengehen nach Möglichkeit mindestens eine Stunde liegen. (Stand: 31.07.2015)
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