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Prävention von Kinderunfällen

Das Online-Angebot der BZgA für Fachkräfte. Die Fachdatenbank zur Prävention von Kinderunfällen informiert über Anbieter, Medien, Projekte und Maßnahmen der Prävention von Kinderunfällen in Deutschland. (Recherchedatum: 02.01.2010) mehr
Giftinformationszentren Deutschland
Standort |
| Telefonnummer |
|---|---|---|
Berlin | Giftnotruf Berlin | 0 30-19 24 0 |
Bonn | Informationszentrale gegen Vergiftungen des Landes Nordrhein-Westfalen | 02 28-19 24 0 |
Erfurt | Gemeinsames Giftinformationszentrum (GGIZ Erfurt) der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen | 03 61-73 07 30 |
Freiburg | Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg (VIZ) | 07 61-19 24 0 |
Göttingen | Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord) der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein | 05 51-19 24 0 |
Homburg/Saar | Informations- und Behandlungszentrum für Vergiftungen | 0 68 41-19 24 0 |
Mainz | Giftinformationszentrum der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen | 0 61 31-19 24 0 |
München | Giftnotruf München - Toxikologische Abt. der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik rechts der Isar der Technischen Universität München | 0 89-19 24 0 |
Nürnberg | Giftinformationszentrale Nürnberg | 09 11-3 98 24 51 oder |
Eine Auswahl informativer Internetangebote der Giftinformationszentren finden Sie in den Link-Tipps unten.
Giftinformationszentren Österreich und Schweiz
Standort |
| Telefonnummer |
|---|---|---|
Wien/Österreich | Vergiftungs-Informations-Zentrale | +43-1-4 06 43 43 |
Zürich/Schweiz | Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum | 145 (in der Schweiz) |
Informationen bereithalten
Wenn Sie den Giftnotruf anrufen, sollten Sie möglichst genau Angaben zu folgenden Fragen machen können:
Wer? | Kind oder Erwachsener? Alter, Geschlecht, ungefähres Körpergewicht sind hilfreiche Informationen für die Einschätzung der Situation. |
Was? | Möglichst genaue Angabe, was eingenommen wurde: Arzneimittel, Haushaltsprodukt, Chemikalie, Pflanze, Pilze, Tier, Lebensmittel, Drogen - möglichst genaue Bezeichnung von der Verpackung angeben. |
Wann? | Zeitpunkt der Einnahme oder Einwirkung und Dauer der Einwirkung angeben. |
Wie? | Angaben, auf welchem Weg Ihr Kind die giftige Substanz aufgenommen hat - geschluckt, eingeatmet oder über die Haut. |
Wie viel? | Möglichst genaue Mengenangabe, zum Beispiel Anzahl der Tabletten, Tropfen, Pflanzenteile, Flaschengröße und fehlende Menge und Ähnliches. |
Nach Möglichkeit sollten Sie zusätzlich möglichst genau angeben können,
- wie es dem Kind geht, zum Beispiel Atmung, Kreislauf, Bewusstseinslage, sonstige Symptome,
- wo sich der Unfall ereignet hat und unter welcher Nummer Sie telefonisch zu erreichen sind,
- ob und welche Maßnahmen bereits unternommen wurden.
Zum Herunterladen
Die Übersicht über die deutschsprachigen Giftnotrufzentralen haben wir zusammen mit den wichtigsten Hinweisen für den Vergiftungsfall in dem "Infoblatt für Vergiftungsunfälle" zusammengefasst, das Sie hier direkt als PDF herunterladen können.
Downloads
Link-Tipps
- Informationszentrale gegen Vergiftungen des Landes Nordrhein-Westfalen
- Gemeinsames Giftinformationszentrum der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Erfurt (GGIZ Erfurt)
- Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg
- Giftinformationszentrum der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen
- Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Kleinkindern
- "Erste Hilfe. Unfälle mit Kindern"
- "Vergiftungen"
- "Risiko Vergiftungsunfälle bei Kindern" (PDF)
Die Informationszentrale gegen Vergiftungen des Landes Nordrhein-Westfalen hält auf ihrer Internetseite umfassende Informationen bereit, unter anderem Erste-Hilfe-Maßnahmen, Vermeidung von Vergiftungen, Wirkung und Gefahren ausgewählter Drogen, Giftigkeit von Pflanzen und Pilzen. (Recherchedatum: 25.11.2009)
Das GGIZ Erfurt bietet auf seiner Internetseite umfangreiche Informationen, unter anderem zum Verhalten in akuten Vergiftungssituationen sowie zu den häufigsten Vergiftungsursachen. Das Angebot ist sehr informativ und umfasst zahlreiche Veröffentlichungen und Merkblätter zum Herunterladen. (Recherchedatum: 25.11.2009)
Das VIZ Freiburg gibt in seinem Internetangebot unter anderem Hinweise zum richtigen Verhalten im Notfall, wie sich Vergiftungen vermeiden lassen und was für einen Vergiftungsnotfall gegebenenfalls in der Hausapotheke bereitgehalten werden sollte. Mit einer informativen Übersicht ausgewählter Giftpflanzen. (Recherchedatum: 26.11.2009)
Das Giftinformationszentrum der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen informiert in seinem Internetangebot über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Vergiftungen und bietet unter anderem eine Übersicht über häufige Giftpflanzen. Mit Abbildung und übersichtlichen Informationen, beispielsweise zu Symptomen und erforderliche Maßnahmen. (Recherchedatum: 25.11.2009)
Das Deutsche Rote Kreuz informiert auf dieser Internetseite über Wiederbelebungsmaßnahmen bei Kleinkindern und Kindern bis zum Alter von etwa acht Jahren sowie bei Säuglingen. Übersichtliche Darstellung mit anschaulichen Fotos. (Recherchedatum: 25.11.2009)
Die 40-seitige Broschüre "Erste Hilfe. Unfälle mit Kindern" der BAG Mehr Sicherheit für Kinder informiert übersichtlich über die wichtigsten Sofortmaßnahmen. Neben wichtigen Hinweisen zur Ersten Hilfe allgemein erfahren Sie, wie Sie sich in bestimmten Notfallsituationen richtig verhalten. Die Broschüre kann hier auf der Internetseite der BAG online bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. (Recherchedatum: 10.11.2009)
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bietet auf dieser Seite unter anderem Downloads von Informationen, Stellungnahmen und Bewertungen zu zahlreichen - oft "versteckten" Vergiftungsrisiken. (Recherchedatum: 19.11.2009)
Die 80-seitige Informationsbroschüre des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) informiert unter anderem über Vergiftungsrisiken für Kinder, die sichere Aufbewahrung giftiger Stoffe, Notfall-Maßnahmen im Vergiftungsfall. Mit Adressliste der deutschen Giftinformationszentren. Als PDf zum Herunterladen. (Recherchedatum: 18.06.2009)

