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Früherkennung und Vorsorge im Kindesalter
Allergien
Passivrauchen
Uv-Schutz
Auch das Baby muss mit seiner Umwelt noch vertraut werden und die Erfahrung machen, dass es sich auf die elterliche Nähe und Fürsorge verlassen kann und seine Bedürfnisse nach Liebe und Zuwendung, Nahrung und Pflege, Anregung und Austausch zuverlässig befriedigt werden. Hier erfahren Sie, welche Entwicklungsschritte im ersten Lebensjahr anstehen und wie Sie Ihr Baby dabei begleiten und unterstützen können, aber auch, wie Sie sich in den gemeinsamen Alltag einfinden und manche Belastung vermeiden oder mindern können.
Das 1. Lebensjahr
- Vom Säugling zum Kleinkind: Das 1. Lebensjahr
- Ernährung im 1. Lebensjahr
- Schlaf im 1. Lebensjahr
- Der Plötzliche Säuglingstod (SIDS)
- Gesunde Zähne
- Durch Impfen vermeidbare Infektionskrankheiten
- Das besondere Unfallrisiko von Kindern - Entwicklungsaspekte
- Unfälle verhüten im 1. Lebensjahr
- Unfallorte und spezielle Unfallrisiken
Gerade im ersten Jahr macht ein Kind eine rasante Entwicklung, an deren Ende es zum Kleinkind geworden ist. Hier erfahren Sie, wie vielfältig und unterschiedlich diese Entwicklung von Kind zu Kind sein kann und wie Sie Ihr Kind dabei einfühlsam begleiten und unterstützen können.
In den ersten Lebensmonaten werden alle gesunden Säuglinge mit Milch ernährt. Dabei ist Stillen unbestritten die erste Wahl, denn mit der Muttermilch erhält ein Säugling eine maßgeschneiderte Nahrung mit allen Nährstoffen in genau der richtigen Zusammensetzung und Menge, wie er sie zum gesunden Gedeihen braucht. Besondere Abwehr- und Schutzstoffen schützen zudem vor Krankheiten und beugen Allergien vor, und wenn der Hunger größer wird, passt sie sich von allein den Ernährungsbedürfnissen an. Hier erfahren Sie, welche Nahrung Ihr Kind in seinem ersten Lebensjahr braucht, wie es auch mit Flaschennahrung gut gedeiht, wann der erste Brei gegeben werden sollte, wie es um die Verdauung bestellt ist und vieles mehr.
Aller Anfang ist schwer - das gilt auch und erst recht, wenn es um den Säuglingsschlaf geht. Vor allem in den ersten Lebenswochen und -monaten, wenn ein Säugling einen Rhythmus erst noch entwickelt, kann chronischer Schlafmangel Eltern leicht an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen.
Manchmal stirbt ein zuvor gesundes Baby vollkommen unerwartet, ohne dass sich hierfür eine Erkärung finden ließe. Diese plötzlichen Todesfälle sind zum Glück selten, bedeuten aber für die betroffenen Familien unendliches Leid. Die Ursachen sind auch heute noch nicht bis ins Letzte bekannt. Doch die Wissenschaft konnte inzwischen vermeidbare Risikofaktoren aufdecken und daraus Empfehlungen zur Vorbeugung des Plötzlichen Säuglingstodes ableiten. Hier erfahren Sie, wie Sie das Risiko für Ihr Kind verringern können, denn die Erfahrungen zeigen, dass die derzeitigen Empfehlungen der richtige Weg sind, Babys zu schützen.
"Die Milchzähne fallen ja wieder aus!" Deswegen verdienen Sie aber nicht weniger Beachtung als die bleibenden Zähne. Milchzähne haben eine wichtige Funktion und sind in mehrfacher Hinsicht auch für die nachfolgenden Zähne von großer Bedeutung.
Dank der Schutzimpfungen kennen viele, vor allem jüngere Menschen schwere Infektionskrankheiten wie Diphtherie, Kinderlähmung und Keuchhusten nicht mehr aus eigenem Erleben. Ihnen ist oft auch nicht bewusst, welch schwerwiegende Komplikationen zum Beispiel bei Masern auftreten können, oder wie schnell und flächendeckend sich diese Infektionskrankheiten ohne Impfschutz verbreiten können. Doch die Erreger dieser und anderer gefährlicher Infektionskrankheiten gibt es immer noch, so dass sich ungeimpfte Kinder wie auch Erwachsene nach wie vor damit anstecken und die Erreger auch weiterverbreiten können. Hier können Sie sich ein umfassendes Bild von den Infektionskrankheiten machen, für die entsprechende Impfungen ein sicherer Weg zum Schutz Ihres Kindes sind.
Themenlisten
Ernährung im 1. Lebensjahr
- Die Ernährung des Säuglings - allgemeine Empfehlungen
- Hilfreiche Tipps für den Stillalltag
- Stillen und Beruf
- Zubereitung von Säuglingsmilch
- Hygiene bei der Säuglingsernährung
- Hilfreiche Tipps für die Flaschenfütterung
- So gelingt die Einführung der Beikost leichter
- Rezepte für Säuglingsbreie
- Stillen - rundum abgestimmt auf die Bedürfnisse eines Babys
- Häufige Probleme beim Stillen
- Besondere Stillsituationen
- Abstillen
- Ernährung des Säuglings bei erhöhtem Allergierisiko
- Besondere Ernährungs- und Füttersituationen
Als Säugling macht ein Kind gewaltige Entwicklungsschritte auch in Sachen Ernährung: Von der ausschließlichen Milchernährung wird es über die Beikost gegen Ende des ersten Lebensjahres allmählich an die Familienkost herangeführt.
Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten, Entspannung, hin und wieder eine Auszeit und ein paar Kniffe beim Stillen - so kann die Stillzeit zu einem intensiven Mutter-Kind-Erlebnis und einer spannenden Phase für die ganze Familie werden.
Stillen und Beruf lassen sich durchaus vereinbaren. Besprechen Sie mit Arbeitgeber, Kolleginnen und Kollegen die neue Situation und legen Sie Stillpausen bei der Arbeit ein - dies steht Ihnen rechtlich zu.
Säuglingsmilch aus dem Handel ist einfach zuzubereiten. Wichtig ist allerdings, dass Sie sich an die Angaben auf der Verpackung halten. Das gilt vor allem für die angegebenen Mengenverhältnisse.
Übertriebene Hygiene schadet oft mehr, als dass sie nutzt. Grundsätzliche Hygienemaßnahmen sind dagegen unerlässlich - insbesondere bei der Ernährung des Säuglings. Einige einfache Verhaltensweisen tragen dazu bei, dass Ihrem Kind die Nahrung gut bekommt.
Körperwärme, Blickkontakt und Ansprache lassen das Füttern für die ganz Kleinen zu einem angenehmen Erlebnis werden. Danach heißt es: ein "Bäuerchen" machen.
Ein wichtiger Abschnitt im Leben Ihres Kindes beginnt: Der erste Brei. Gelassenheit, Ruhe und viel Zeit sind die Schlüsselwörter beim Füttern mit dem Löffel. Nur so wird es für alle Beteiligten eine spannende, gute und prägende Zeit.
Breinahrung lässt sich gut selber zubereiten. Mit den richtigen Zutaten versorgen sie den Säugling mit allem, was er zum Gedeihen braucht. Auf Vorrat gekocht und eingefroren bedeuten sie kaum einen Mehraufwand und helfen, Geld zu sparen.
Stillen bietet einem Baby genau das, was es gut gedeihen lässt und gerade in seinen ersten Lebensmonaten braucht: Eine maßgeschneiderte Ernährung mit allen notwendigen Nährstoffen, vor allem aber auch körperliche Nähe und Zuwendung.
Auch wenn Stillen die natürlichste Sache der Welt ist - manchmal scheint es einfach nicht zu klappen. Doch Stillprobleme können meist mit einfachen Mitteln vermieden oder behoben werden.
Auch mit einer Behinderung oder Erkrankung können die meisten Babys mit Muttermilch ernährt und gestillt werden.
Die Stillzeit ist eine wunderbare Phase für Kind und Mutter, in der beide einander besonders nahe sind. Beim Abstillen sind deshalb genügend Zeit und besondere Zuwendung gefragt.
Wenn in der engsten Familie bereits eine allergische Erkrankung wie Lebensmittelallergie, Asthma oder Neurodermitis vorliegt, hat auch das Baby ein erhöhtes Allergierisiko. Ausschließliches Stillen und Beginn der Beikost nicht vor vollendetem viertem Lebensmonat können das Risiko verringern.
Manche Erkrankungen oder Behinderungen können die Essfähigkeit eines Kindes beeinträchtigen, sodass besondere Ernährungsformen erforderlich sind.
Schlaf im 1. Lebensjahr
- Schlafempfehlungen für das erste Lebensjahr
- Schlaf, Kindlein schlaf - Tipps und Hilfen für eine ruhige Nacht
- Schlaf für alle oder wie man am besten durch die harte Zeit kommt
- Auf dem Weg zu einem stabilen Rhythmus
- Gute Voraussetzungen für den Schlaf ihres Babys
- Wenn das Schlafen Probleme bereitet
Die Erfahrungen zeigen, dass die heutigen Schlafempfehlungen der richtige Weg sind, das Risiko des Plötzlichen Säuglingstodes zu vermindern und Babys zu schützen. Deshalb finden Sie die wichtigsten Schlafempfehlungen hier noch einmal zusammengefasst - damit Ihr Baby gesund und sicher schläft.
In jeder Familie geht es anders zu - auch in Sachen Kinderschlaf. Zubettgehzeiten, Einschlafrituale und Schlafgewohnheiten unterscheiden sich. Aber auch die Grenzen der elterlichen Belastbarkeit und die Bedürfnisse von Eltern und Kindern sind von Familie zu Familie verschieden. Doch bei allen Unterschieden ist eines sicher: Eine ruhige Nacht tut allen gut.
Schlafmangel führt schnell an die Grenzen der Belastbarkeit. Doch vermutlich wird es noch eine Weile dauern, bis Ihr Kind regelmäßig nachts durchschläft und Ihnen die ersehnte Nachtruhe lässt. Umso wichtiger ist es, auch an sich zu denken und jede Gelegenheit und Hilfe für ein wenig Ruhe und Entspannung zu nutzen.
In den ersten Lebenswochen und -monaten eines Säuglings kann die Frage des Schlafens zu einem (fast) alles beherrschenden Familienthema werden. Da ist es hilfreich, einiges über das Schlafverhalten von Säuglingen zu erfahren und zu wissen, dass es meist schon bald besser werden wird.
Babys brauchen in den ersten Lebensmonaten vor allem die Erfahrung, dass jemand da ist, der ihre Bedürfnisse erkennt und zuverlässig befriedigt. Wenn sie sich geborgen und sicher fühlen, ist dies die beste Voraussetzung, immer leichter in den Schlaf zu finden.
Wenn Kinder abends einfach nicht zur Ruhe kommen, nachts mehrmals aufwachen und dann die Hilfe der Eltern benötigen, um wieder einzuschlafen, kann dies schnell zu einer Belastung für die ganze Familie werden. Aber Schlafprobleme von Kindern muss man nicht "aushalten". Es gibt Hilfen.
Gesundheit & Vorsorge
- Empfehlungen zur Vorbeugung des Plötzlichen Säuglingstodes
- Durch Vorbeugung das Allergierisiko mindern
- Gesunde Zähne von Anfang an
- So bleiben Kinderzähne gesund
- Sonnenschutz für Kinder - ohne Wenn und Aber
- Rauchfrei - der bessere Start ins Leben
- Passivrauchen - für Kinder ein hohes Risiko
- U1 bis U9: Das Früherkennungsprogramm für Kinder bis zum Schulalter
- Immer auf den neuesten Stand: Impfempfehlungen
- Dokument: Das Wichtigste aus dem Impfkalender der STIKO
Immer mehr Eltern kennen und beachten die heute empfohlenen Maßnahmen zur Vorbeugung des Plötzlichen Säuglingstodes. Experten schätzen, dass hierdurch zwischen 1991 und 2003 schätzungsweise über 6.000 Babys das Leben gerettet werden konnte.
Eltern können vorbeugend einiges dafür tun, das Allergierisiko für Ihr Kind - auch bei familiärer Vorbelastung - zu verringern. Hier die wichtigsten Empfehlungen.
Karies muss nicht sein! Eltern können viel dafür tun, ihrem Kind diese oft schmerzhafte Erfahrung zu ersparen. Eine ausgewogene Ernährung und die tägliche Zahnpflege sind nur zwei, wenn auch wichtige Bausteine hierzu.
Als Eltern können Sie von Anfang an einiges dafür tun, dass sich die Zähne ihres Kindes gesund entwickeln und gesund bleiben. Die wichtigsten Empfehlungen und Tipps finden Sie hier zusammengefasst. Die wichtigsten Vorsorgetipps für gesunde Zähne
Die Haut von Säuglingen und Kleinkindern ist um ein Vielfaches empfindlicher als die von Erwachsenen. Doch mit nur einigen wenigen Vorsichtsmaßnahmen können auch Kinder schönes Sonnenwetter in vollen Zügen genießen.
Wenn Eltern nicht rauchen, mindern sie dadurch ganz erheblich eine Reihe von Risiken und Gefahren für das Kind. Viele Frauen und ihre Partner entschließen sich deshalb aus gutem Grund, spätestens bei einer Schwangerschaft mit dem Rauchen aufzuhören.
Eltern wünschen sich, dass ihr Kind in einer Umwelt aufwächst, in der es unbeschadet und gesund aufwachsen kann. Dass Tabakqualm der gefährlichste und bedeutendste vermeidbare Innenschadstoff ist, ist ihnen oft gar nicht bewusst.
Seit 1991 gibt es in allen Bundesländern ein einheitliches Früherkennungsprogramm für Kinder. Bis zum Schulalter umfasst es zehn Untersuchungen. Sie sind ein wesentlicher Baustein zur gesunden kindlichen Entwicklung.
In Deutschland besteht keine gesetzliche Impfpflicht. Nach § 4 des Infektionsschutzgesetzes werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO), mit Sitz am Robert Koch-Institut, jedoch Impfempfehlungen ausgesprochen, die in einem so genannten Impfkalender zusammengefasst werden.
Die Impftermine im Säuglings- und Kindesalter können teils zeitgleich mit den Früherkennungsuntersuchungen wahrgenommen werden. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen aus dem Impfkalender der STIKO (Stand September 2010) mit Hinweisen, mit welcher Früherkennungsuntersuchung sich die Termine verbinden lassen

