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Die wichtigsten Informationen aus dem Impfkalender der STIKO (Stand August 2010) mit Hinweisen, mit welcher U sich die Termine verbinden lassen.
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Ergänzt und aktualisiert: Faltblätter zu den U-Untersuchungen U4 bis U9 in Deutsch, Türkisch und Russisch
"Wie kommt unser Kind sicher in die Schule?" "Wie sieht es mit dem Pausenbrot aus?" "Ist der Schulranzen nicht zu groß oder zu schwer?" Während sich die meisten Kinder freuen und stolz sind, endlich zu den "Großen" zu gehören, spüren Eltern spüren jedoch vermutlich - neben aller Freude -auch eine gewisse Wehmut, wie selbständig und unabhängig ihr Kind schon geworden ist. Sie müssen ihrem Kind immer stärker vertrauen, dass es selbst auf sich aufpasst. Denn nicht nur in der Schule gibt es für die frischgebackenen "ABC-Schützen" eine Menge zu lernen. Auch der Schulweg stellt sie vor neue Aufgaben und Herausforderungen. Hier finden Sie Tipps und Hinweise zum sicheren Schulweg, zum richtigen Schulranzen und für gesunde und leckere Pausenbrote - damit der Start in den neuen Lebensabschnitt gut gelingt.
Sicher zur Schule: der Schulweg
Wenn die Entfernung zur Schule es erlaubt, raten Verkehrsexpertinnen und -experten grundsätzlich dazu, Grundschulkinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. So erhalten sie Gelegenheit, durch eigene Erfahrungen zu sicheren Verkehrsteilnehmern werden. Und: Die Bewegung tut gut!
Vermeiden Sie es deshalb möglichst, Ihr Kind regelmäßig mit dem Auto zur Schule zu bringen. Die morgendliche Fahrt ist zudem oft hektisch und das Durcheinander von Autos vor der Schule ist für Kinder unübersichtlich und deshalb gefährlich. Nicht zuletzt verunglücken deutlich mehr Kinder im Auto, als wenn sie zu Fuß unterwegs sind.
Erstklässler sollten auch nicht allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Das sollten Eltern frühestens nach der Fahrradprüfung in der 3. Klasse erlauben.
Für längere Schulwege (mehr als zwei Kilometer) können öffentliche Verkehrsmittel oder - wenn es keine entsprechende Verbindung gibt - speziell eingerichtetet Schulbuslinien genutzt werden. Diese Schülerbeförderung ist für Eltern in der Regel kostenfrei.
Tipps für den Schulweg:
- Achten Sie darauf, dass Ihr Kind immer frühzeitig das Haus verlässt, damit es den Schulweg in aller Ruhe und ohne Hektik meistern kann.
- Ihr Kind sollte im Straßenverkehr gut sichtbar sein. Hier helfen reflektierende Flächen und Signalfarben an Ranzen sowie zusätzlich an Kleidung und Ranzen angebrachte reflektierende Streifen, Sticker oder Katzenaugen. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sollte die Kleidung (Jacken, Mäntel) möglichst hell sein.
- Vielleicht haben Kinder aus der Nachbarschaft den gleichen Schulweg und die Kinder können gemeinsam zur Schule gehen. Das ist nicht nur schöner für die Kinder, sondern auch sicherer.
- Sie können sich auch mit anderen Eltern aus der Schulklasse absprechen, um in der ersten Zeit abwechselnd die Kinder auf dem Schulweg zu begleiten.
Den Schulweg üben
Die Vorbereitung auf den Schulweg beginnt natürlich schon lange vor der Einschulung, indem Sie Ihrem Kind von Anfang an ein gutes Vorbild im Straßenverkehr sind und mit ihm richtiges und sicheres Verhalten auf der Straße einüben. Doch bedenken Sie: Bis ins Schulalter hinein können Kinder im Straßenverkehr vieles noch nicht überblicken. Wenn die Einschulung bevorsteht, sollten Sie Ihr Kind durch ein zusätzliches "Schulwegtraining" vorbereiten:
- Wählen Sie einen möglichst kinderfreundlichen (nicht unbedingt den kürzesten!) Weg zur Schule Ihres Kindes. Er sollte möglichst wenige Kreuzungen, Fahrbahnüberquerungen oder unübersichtliche Stellen haben .
- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es sich auch später, wenn es allein zur Schule geht, an diese Route hält.
- Beginnen Sie schon zwei bis drei Wochen vor Schulbeginn damit, mit Ihrem Kind regelmäßig den Schulweg zu üben.
- Üben Sie den Schulweg zu unterschiedlichen Verkehrszeiten, damit Ihr Kind lernen kann, sich auf die verschiedenen Verkehrssituationen einzustellen.
- Besprechen Sie unterwegs mit Ihrem Kind die verschiedenen Verkehrssituationen, die Ihnen begegnen, und welche Verkehrs- und Verhaltensregeln dabei zu beachten sind (zum Beispiel "Anhalten - schauen - gehen!", markierte Fußgängerüberwege benutzen, bei roter Fußgängerampel stets Grün abwarten).
- Lassen sich schwierige oder unübersichtliche Stellen und Fahrbahnüberquerungen nicht vermeiden, sollten Sie diese mit Ihrem Kind gesondert besprechen und üben.
- Überfordern Sie Ihr Kind nicht und machen Sie ihm keine unnötige Angst. Loben Sie es des Öfteren, statt es immer nur zu ermahnen.
- Machen Sie es auch einmal umgekehrt: Lassen Sie sich von Ihrem Kind zur Schule bringen und alles erklären.
- Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie es sich bei unvorhergesehenen Störungen auf dem Schulweg verhalten soll (an welcher Stelle es zum Beispiel bei Ausfall einer Ampel am sichersten die Straße überqueren kann).
- Üben Sie auf die gleiche Weise auch den Weg zur Haltestelle und das Busfahren mit Ihrem Kind, falls es mit dem Bus zur Schule fahren muss.
Die erste Zeit sollte Ihr Kind auf seinem Schulweg begleitet werden. Nach einigen Wochen, wenn Sie überzeugt sind, dass Ihr Kind den Schulweg allein meistert, kann es in der Regel allein gehen oder mit dem Bus fahren. Beobachten Sie es aber gelegentlich und üben Sie bei Nachlässigkeiten das eine oder andere nochmals ein.
Wenn Ihr Kind mit dem (Schul)Bus fährt
Wenn Ihr Kind öffentliche Verkehrsmittel oder den Schulbus nutzt, sollten Sie es zusätzlich mit einigen wichtigen Verhaltensregeln an der Haltstelle und im Bus vertraut machen:
- An den Haltestellen nicht toben und drängeln.
- Immer auf ausreichenden Abstand zum Straßenrand achten, vor allem, wenn der Bus kommt.
- Im Bus nach Möglichkeit einen Sitzplatz einnehmen und beim Stehen immer für festen Halt sorgen.
- Beim Aussteigen immer erst abwarten, bis der Bus wieder abgefahren ist, bevor der Weg fortgesetzt wird.
Wie beim Fußweg sollten Sie Ihr Kind anfangs auch auf seiner Busfahrt begleiten. Mancherorts gibt es auch Begleitdienste oder Lotsendienste für Schulbusse.
Runter vom Gas!
Die kleinen Schulneulinge sind vor allem in der ersten Zeit vor große Herausforderungen gestellt. Sie kennen die Verkehrsregeln noch nicht so genau, können Geschwindigkeiten und Entfernungen noch nicht gut abschätzen und lassen sich auch leicht ablenken. Deshalb ist bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern ein sicheres und rücksichtsvolles Verkehrs- und Fahrverhalten geboten – besonders rund um die Schulen und an Bushaltestellen!
Nicht zu groß, nicht zu schwer und sicher: der Schulranzen
Kinder mögen es meist bunt. Doch beim Schulranzen sollte es um mehr gehen, als nur um Formen und Farben. Er sollte die Verkehrssicherheit erhöhen, gebrauchstauglich sein und eine körpergerechte Form haben.
Die Anforderungen an Schulranzen sind in der DIN-Norm 58124 festgelegt. Hierzu gehören unter anderem:
- Robustes sowie reiß- und wasserfestes Material.
- Körpergerechte Form und atmungsaktiver Rückenteil.
- Mindestens vier Zentimeter breite, verstellbare und gut gepolsterte Gurte.
- 20 Prozent der sichtbaren Flächen bestehen aus fluoreszierendem (selbstleuchtendem) Material in den Farben Gelb oder Orange. Zehn Prozent der Vorder- und Seitenteile sollten mit silbernen Reflektorstreifen versehen sein.
Normgerechte Ranzen sind mit einem Norm-Aufkleber ausgestatt. Bei einem zusätzlichen GS-Zeichen für "Geprüfte Sicherheit" können Sie zudem davon ausgehen, dass die verwendeten Materialien auch schadstofffrei sind.
Größe: Achten Sie darauf, dass der Schulranzen möglichst nicht breiter als die Schultern Ihres Kindes ist. Die obere Kante sollte in etwa in Schulterhöhe sein.
Gewicht: Leer sollte der Schulranzen nicht mehr als 1,2 Kilogramm wiegen, gefüllt sollte er nicht schwerer als zehn bis zwölf Prozent des Körpergewichts Ihres Kindes sein. Bei einem Körpergewicht des Kindes von 25 Kilogramm sollte der gefüllte Schulranzen also allerhöchstens 3 Kilogramm wiegen.
Ein zweites Frühstück: das Pausenbrot
Ein ausgewogenes Frühstück gehört zu einem guten Start in den Schulalltag. Das Pausenbrot - das zweite Frühstück - ist aber ebenso wichtig, damit sich Kinder auch in der zweiten Morgenhälfte in der Schule gut konzentrieren können und leistungsfähig bleiben.
Das erste und das zweite Frühstück sollten sich möglichst sinnvoll ergänzen: Je nach Umfang des ersten Frühstücks fällt das Pausenbrot für die Schule kleiner oder größer aus. Wenn beim ersten Frühstück das Obst fehlt, sollte es in die Pausendose für das zweite Frühstück. Auf diese Weise isst Ihr Kind viele verschiedene Lebensmittel und nimmt wichtige Vitamine zu sich.
Grundsätzliche Tipps in Sachen Pausenbrot:
- Kinder nehmen das Pausenbrot leichter an, wenn sie es selbst schmieren und belegen oder das Obst und Gemüse eigenhändig waschen und schneiden. Je nach Alter kann Ihr Kind immer mehr dieser Aufgaben übernehmen.
- Das Pausenbrot sollte nicht durch Croissants, Schokoriegel oder Bonbons ersetzt werden. Auch gesüßte Getränke sind nicht zu empfehlen. All dies liefert zu viel Energie, aber wenig Vitamine und Mineralstoffe und macht schnell wieder hungrig.
- Sprechen Sie nach der Schule mit Ihrem Kind über die Pausenverpflegung. Hat es ihm geschmeckt? Was war nicht so gut? Was würde es gerne ändern? Auf diesem Weg erfahren sie mehr über die Vorlieben ihres Kindes und können sich sicher sein, dass ihr Kind das Pausenbrot auch wirklich isst.
Tipps für ein leckeres und gesundes Pausenbrot
Grundlage für das Pausenbrot ist in der Regel ein Brot oder Brötchen aus Vollkornbrot, dünn bestrichen mit Butter, Margarine oder Frischkäse.
- Als Belag eignen sich fettarme Wurst, Käse oder ein vegetarischer Brotaufstrich. Beliebt bei Kindern sind Brote in Form von Sandwiches, die zusätzlich noch mit Gemüse (Salatblätter, Tomaten- oder Gurkenscheiben, Gemüsekeimlinge) belegt sind.
- Zum Pausenbrot gehören auch Gemüse zum Knabbern und Obst. Zum Knabbern geeignet sind Karotten, Gurken, Tomaten, Paprika oder Radieschen. Als Obst bieten sich Äpfel, Birnen, Mandarinen, Pfirsiche, Weintrauben, Erdbeeren oder Kirschen an.
- Berücksichtigen Sie bei den Gemüse- und Obstbeilagen die Wünsche und Vorlieben Ihres Kindes: Knabbert es zum Beispiel lieber eine ganze Möhre oder einen ganzen Apfel oder mag es lieber klein geschnittene Stücke, die es so in den Mund schieben kann?
- Als Getränk zum Pausenbrot eignen sich Leitungswasser, Mineralwasser, ungesüßte Früchte- und Kräutertees sowie Saftschorlen.
- Statt des Brotes kann auch ein Milchprodukt wie Joghurt, Quark oder ein Milchdrink mitgenommen werden. Milch und Milchprodukte liefern unter anderem für das Wachstum wichtiges Eiweiß und Kalzium.
Für manche Kinder ist eine schöne Brotdose oder Trinkflasche sehr wichtig. Allein schon das Lieblingsmotiv oder schöne Aufkleber auf den Behältnissen machen manchmal schon mehr Appetit auf den Inhalt.
Downloads
-
Schulwegtraining (pdf)
Üben Sie mit Ihrem Kind immer wieder sicheres Verhalten auf der Straße ein und seien Sie ihm von Anfang an ein gutes Vorbild im Straßenverkehr.
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Sicheres Verhalten auf Straßen und Gehwegen (pdf)
Bis ins Schulalter hinein können Kinder im Straßenverkehr vieles noch nicht überblicken. Umso wichtiger ist es da, es frühzeitig mit den wichtigsten Verhaltensregeln auf Straßen und Gehwegen vertraut zu machen.
-
Tipps fürs Pausenbrot (pdf)
Das Pausenbrot ist als zweites Frühstück wichtig, damit sich Kinder auch in der zweiten Morgenhälfte in der Schule gut konzentrieren können und leistungsfähig bleiben.
Link-Tipps
- Auf Straße und Verkehr vorbereiten
- Sicher auf Straßen und Gehwegen
- Essen und Trinken in der Schule
- Die Ampelinis - Drei Freunde für Sicherheit
- Gib Acht im Verkehr - Kinderforum
- "Der Weg zur Schule - Schulwegtraining"
Bereits im Kindergartenalter können Sie auf spielerische Weise mit der Verkehrserziehung Ihres Kindes beginnen.
Bis ins Schulalter hinein können Kinder im Straßenverkehr vieles noch nicht überblicken. Umso wichtiger ist es, sie frühzeitig mit den wichtigsten Verhaltensregeln auf Straßen und Gehwegen vertraut zu machen.
Schulkinder, die sich gesund und ausgewogen ernähren, sind in der Regel aktiver und leistungsfähiger. Schule und Eltern können sie darin unterstützen, das Richtige aus der großen Palette der Lebensmittel auszuwählen.
Internetangebot des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. speziell für Kinder. Kinder ab drei Jahren lernen mit den drei "Ampelinis" spielerisch den Umgang mit gefährlichen Situationen - im Verkehr, aber auch in Bezug auf Sonnenschutz, Zähneputzen usw. (Recherchedatum: 24.08.2010)
Das kleine Zebra der Kinderseite der Verkehrssicherheitsaktion in Baden-Württemberg informiert Kinder unter anderem mit der Animation "Sicherer Schulweg", was sie beim Schulweg alles beachten müssen. (Recherchedatum: 24.08.2010)
Das Verkehrswacht Medien & Service-Center bietet auf dieser Seite Informationen zum Einüben des Schulwegs und informiert über die Rolle von Eltern und Schule bei der Vekehrssicherheit von Schulkindern. Unter anderem finden sich auch Informationen zum Schulranzen. (Recherchedatum: 24.08.2010)

