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U1 bis U9 - Zehn Chancen für Ihr Kind
Basisinformationen
Verwandte Themen
Ernährung
Impfungen
Unfallverhütung
Häufig gestellte Fragen
Diese letzte Früherkennungsuntersuchung vor Schulbeginn hat besondere Bedeutung: Ihr Kind hat seit der vorangegangenen Untersuchung wieder gewaltige Entwicklungsschritte gemacht und mit dem nahenden Schulbeginn steht ihm ein ganz neuer Lebensabschnitt bevor - zwei Gründe, sich nochmals ein sorgfältiges Bild von der Entwicklung Ihres Kindes zu machen.
Was der Kinderarzt oder die Kinderärztin untersucht
Bei der U9 werden alle Organe und die Körperhaltung Ihres Kindes kontrolliert, der Urin wird untersucht und der Blutdruck wird gemessen.
- Der Arzt oder die Ärztin prüft die Beweglichkeit und Geschicklichkeit Ihres Kindes.
- Das Seh- und das Hörvermögen werden erneut getestet.
- Die Sprachentwicklung Ihres Kindes wird überprüft, wie zum Beispiel seine Aussprache ist und wie viel es versteht.
- Der Arzt oder die Ärztin befasst sich mit dem sozialen Verhalten Ihres Kindes und interessiert sich für seine Interessen, sein Verständnis für Zusammenhänge und Regeln und für seine Fähigkeit, kleine Testaufgaben umzusetzen.
- Wenn Ihr Kind entwicklungsverzögert, chronisch krank oder behindert ist, wird Ihr Kinderarzt/Ihre Kinderärztin die Entwicklungsschritte, die Ihr Kind gemacht hat, überprüfen und mit Ihnen die weiteren Therapie- und Fördermaßnahmen besprechen.
Sollten sich Probleme oder Auffälligkeiten zeigen, zum Beispiel beim Sprechen, kann noch vieles durch gezielte Unterstützung gut beeinflusst werden. Auch wenn Sie selbst etwas an Ihrem Kind beunruhigt oder Ihnen Sorgen bereitet, sollten Sie dies unbedingt zur Sprache bringen.
Impfungen
Bei diesem Termin wird auch der Impfschutz Ihres Kindes überprüft und anstehende Auffrischungsimpfungen werden durchgeführt.
Wenn Ihr Kind chronisch krank oder behindert ist
Falls Ihr Kind aufgrund einer chronischen Erkrankung oder Behinderung spezielle Unterstützung und Förderung in der Schule braucht, sollten Sie sich möglichst frühzeitig Gedanken machen, welche Art von Schule - Regelschule, Integrationsschule, Sonder- oder Förderschule - Sie für Ihr Kind wünschen und sich die Schulen ansehen. Besprechen Sie dies auch mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Kinderärztin. Therapeutinnen oder Therapeuten und vor allem die Fachkräfte in der Kindertagesstätte können Sie ebenfalls beraten.
Link-Tipps
- "U8 - Gesund gross werden"
- "10 Chancen für Ihr Kind"
- Kinder- und Jugendärzte im Netz
- Familienratgeber
- Familienwegweiser
- "Frühförderung"
- Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
- Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.
- Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
- Kindernetzwerk e.V.
4-seitiges Faltblatt mit den wichtigsten Informationen über die Früherkennungsuntersuchung U8 und die Impfungen für Kinder. In Deutsch, Türkisch, Russisch. (Recherchedatum: 19.11.2009)
6-seitiges Faltblatt mit den wichtigsten Informationen zu den Früherkennungsuntersuchungen im Kindesalter U1bis U9. In Deutsch, Türkisch, Russisch. (Recherchedatum: 10.11.2009)
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.v. (BVKJ) bietet auf seinen Internetseiten leicht verständliche und alltagsnahe Informationen zu Fragen rund um die Gesundheit und Entwicklung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Unter anderem mit Suchmöglichkeit nach Kinder- und Jugendärzten in der Nähe, Kliniken und Rehakliniken. (Recherchedatum: 25.11.2009)
Die Deutsche Behindertenhilfe - Aktion Mensch e.V. bietet Eltern mit einem behinderten oder von Behinderung bedrohtem Kind allgemein nützliche Informationen und hilfreiche Hinweise, zum Beispiel zu staatlichen Hilfen oder zu Möglichkeiten und Einrichtungen der Frühförderung. Mit differenzierter Suchfunktion nach geeigneten Einrichtungen vor Ort. (Recherchedatum: 26.11.2009)
Das Informationsportal Familienwegweiser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert umfassend über finanzielle Leistungen und andere Unterstützungsangebote für Familien. Außerdem halten die Seiten Beratungs- und Dienstleistungsangebote sowie einen Wegweiser zu den zuständigen Ämtern und Behörden bereit. (Recherchedatum: 25.02.2009)
Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingerichtete Internetportal für den barrierefreien Zugang zu Informationen und Services für behinderte Menschen und deren Angehörige informiert auf dieser Seite über Frühförderung, Einrichtungen und Stellen der Frühförderung sowie Leistungen. (Recherchedatum: 10.11.2009)
Das Internetangebot der Bundesvereinigung Lebenshilfe wendet sich unter anderem an Eltern, deren Kind mit einer geistigen Behinderung geboren wurde. Mit vielen wertvollen Hilfen und Tipps zu Themen wie Frühförderung, Kindergarten, Schule, Geschwister. Suchmöglichkeit nach regionalen Einrichtungen und Diensten der Lebenshilfe. (Recherchedatum: 20.11.2009)
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. ist ein übergreifender Selbsthilfe- und Fachverband für die Belange körper- und mehrfachbehinderter Menschen und deren Familien. Über die Orts- und Kreisvereine der einzelnen Landesverbände finden Eltern eines behinderten Kindes unter anderem konkrete Hilfe und Unterstützung in Alltagsfragen sowie Kontakt zu anderen Eltern. (Recherchedatum: 20.11.2009)
NAKOS ist eine Einrichtung des Fachverbandes Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V., die sich als zentrale Netzwerkeinrichtung im Bereich der Selbsthilfe in Deutschland versteht. Das Internetangebot informiert unter anderem, über Selbsthilfe und will möglichst vielen Menschen den den Zugang zur Selbsthilfe erleichtern. Mit umfassendem Adressverzeichnisse von Selbsthilfegruppen und -initiativen zu vielen Problemen. (Recherchedatum: 25.11.2009)
Das Kindernetzwerk für kranke und behinderte Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft ermöglicht Eltern bei speziellen Problemen und Krankheiten den Kontakt und Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen. Unter anderem in einer Datenbank weiterführende Adressen zu rund 2000 Schlagworten (Krankheitsbilder, Problembereiche und Behinderungen). Ein Teil der Informationen ist kostenpflichtig. (Recherchedatum: 25.11.2009)

