Rauchfrei – der bessere Start ins Leben

Link zur Seite: Rauchfrei | © Corbis Images

© Corbis Images

Spätestens bei einer Schwangerschaft geben viele Frauen und ihre Partner das Rauchen auf und mindern dadurch eine Reihe von Risiken und Gefahren für das Kind.

Mann und schwangere Frau liegen lachend im Freien © Corbis Images
© Corbis Images

Eine rauchfreie Schwangerschaft ist für die Gesundheit des Babys wichtig

Rauchen während der Schwangerschaft belastet nicht nur die Gesundheit der Mutter, es wirkt sich nachweislich auch auf die Entwicklung und Gesundheit des Kindes aus.

Nikotin und Kohlenmonoxid zum Beispiel beeinträchtigen die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung des Ungeborenen. In der Folge haben Babys, die im Mutterleib mitrauchen, häufig ein geringeres Geburtsgewicht und sind insgesamt körperlich weniger weit entwickelt.

Wenn zu Beginn der Schwangerschaft – oder besser noch vorher – mit dem Rauchen aufgehört wird, werden die Bedingungen für das Baby entscheidend verbessert. So verringert sich beispielsweise das Risiko einer Frühgeburt um die Hälfte, das einer Totgeburt um ein Drittel.

Doch auch über die Geburt hinaus stärkt das Nichtrauchen während der Schwangerschaft die Entwicklung und Gesundheit des Kindes. Eine rauchfreie Schwangerschaft vermindert zum Beispiel deutlich die Gefahr des plötzlichen Säuglingstodes für das Kind und senkt das Risiko von Infektionserkrankungen und allergischen Reaktionen.

Stillen – am besten rauchfrei

In den ersten Lebensmonaten ist Muttermilch die beste Ernährung für einen Säugling. Wenn die Mutter raucht, beeinträchtigt und erschwert dies allerdings das ausschließliche Stillen.

Die schädlichen Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs, wie zum Beispiel Nikotin, nimmt der Säugling über die Muttermilch in hoher Dosis auf. Gleichzeitig kann das Rauchen während der Stillzeit die Zusammensetzung der Muttermilch negativ beeinflussen und dazu führen, dass die Milchmenge nicht ausreicht, um den Säugling vollständig damit zu ernähren. In der Folge hören Raucherinnen meist früher auf, ihr Kind ausschließlich oder überhaupt noch zu stillen.

Trotz der Belastung der Muttermilch wird jedoch auch Raucherinnen in der Regel geraten, ihr Kind möglichst lange zu stillen, da das Stillen in vielfacher Hinsicht für die Entwicklung des Kindes bedeutsam ist. Besser ist natürlich, ganz mit dem Rauchen aufzuhören.