FSME durch Zecken: Impfung schützt
Die BZgA rät Menschen, die sich in FSME-Risikogebieten im Grünen aufhalten, zum Impfschutz gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis.
Frühsommer-Meningoenzephalitis – kurz FSME – wird durch Viren verursacht, die durch Zeckenstiche übertragen werden können. Bei schweren Krankheitsverläufen kann es zur Entzündung von Hirnhaut, Gehirn oder Rückenmark kommen. Die BZgA rät Menschen, die sich in FSME-Risikogebieten im Grünen aufhalten, zum Impfschutz gegen FSME und informiert dazu auf impfen-info.de. In Deutschland kommt FSME vor allem in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen vor. Neu sind sechs Risikogebiete hinzugekommen: erstmals Landkreise in Brandenburg (LK Oberspreewald-Lausitz, LK Oder-Spree und LK Spree-Neiße) sowie der Stadtkreis Solingen in NRW.
Ab welchem Alter können Kinder gegen FSME geimpft werden?
Da Kinder gern in der Natur spielen, ist für sie das Risiko größer, von einer Zecke gestochen zu werden. Allerdings verläuft die FSME bei Kindern meist leichter als bei Jugendlichen und Erwachsenen. Kinder können ab dem ersten Geburtstag geimpft werden. Bei Kindern unter drei Jahren kann es durch die Impfung in bis zu 15 Prozent der Fälle zu einer Fieberreaktion kommen. Deshalb sollte in diesem Alter mit der Ärztin bzw. dem Arzt besprochen werden, wie hoch das tatsächliche Ansteckungsrisiko für das Kind ist.
Um Kinder auch vor anderen durch Zecken übertragbaren Krankheiten wie der Borreliose zu schützen, sollten nach Aufenthalt in der Natur Körper und Kleidung sorgfältig auf Zecken abgesucht und diese so schnell wie möglich entfernt werden.
Quelle
BZgA-Meldung, 21.4.2022; FAQ auf impfen-info.de
Mehr Informationen zum Thema „Zeckenschutz“ auf kindergesundheit-info.de:
Gefürchtete Blutsauger: Zecken
Sobald es wärmer wird, werden Zecken aktiv, und beim Blutsaugen können sie verschiedene Krankheitserreger wie FSME-Viren oder Borreliose-Bakterien übertragen.