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Ernährung und Übergewicht

Lebensmittel liefern Energie. Doch wird dauerhaft mehr gegessen als benötigt, kann das Gewicht bei Kindern und Jugendlichen schnell steigen.

Kinder belegen selber eine Pizza mit frischen Zutaten
© AleksandarNakic / Getty Images

Wenn der Körper mehr Energie, sprich Kalorien, aufnimmt, als er verbraucht, kann Übergewicht entstehen. So einfach es klingt, ist es jedoch nicht. Jeder Mensch verbraucht die aufgenommene Nahrung unterschiedlich. Das hat genetische Gründe, liegt aber vor allem an den jeweiligen Lebensgewohnheiten. Was die Ernährung angeht, kommt es neben der Menge auch auf die Zusammensetzung und die Qualität der Nahrungsmittel an. Eine ausgewogene Ernährung gilt als gute Vorbeugung vor Übergewicht.

Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören:

  • Reichlich pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse, Brot, Nudeln, Reis, Couscous oder anderes Getreide, Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen oder Bohnen und ungesalzene Nüsse.
  • Mäßig tierische Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte sowie Fleisch, Wurst, Fisch und Ei.
  • Sparsam Fett- und Zuckerreiches wie Öl, Margarine und Butter sowie Süßigkeiten, Kuchen, salzige Snacks und süße Getränke.
  • Reichlich Flüssigkeit wie Wasser (Leitungs- oder Mineralwasser), ungesüßter Früchte- oder Kräutertee. 

Die folgenden Empfehlungen können Sie dabei unterstützen, eine ausgewogene Ernährung im Tagesablauf Ihrer Familie unterzubringen:

  • Abwechslungsreich: Es gibt kein Lebensmittel, das allein alles enthält, was Ihr Kind braucht. Eine vielseitige Kombination aus den verschiedenen Lebensmittelgruppen versorgt den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen.
  • Clever ausgewählt: Die Wahl von geeigneten Snacks und Getränken unterstützen alle Familienmitglieder dabei, das Gewicht im Lot zu halten.
  • Regelmäßig: Regelmäßige Mahlzeiten sorgen für ausreichend Energie und Nährstoffe. Sie können z. B. so verteilt sein: Frühstück, Mittag- und Abendessen, am Vor- und Nachmittag eine Zwischenmahlzeit. In den zwei bis drei Stunden zwischen den Mahlzeiten brauchen Kinder keine zusätzlichen Naschereien, auch keine Milch oder süße Getränke.
  • Gemeinsam: Gemeinsam zu essen macht Spaß, es tut Körper und Seele gut, verbindet und stärkt den Zusammenhalt in der Familie. Wenn es an den Wochentagen schwierig ist, dann versuchen Sie es wenigstens am Wochenende. Dann ist oft mehr Zeit für längere Mahlzeiten in gemeinsamer Runde. Lassen Sie Ihr Kind bei der Zubereitung des Essens helfen. Beim Tischdecken dürfen selbst die Kleinsten mit anpacken. 
    Mit zunehmendem Alter des Kindes kann das Essen in der Familie schwieriger werden. Jugendliche wollen sich vom häuslichen Umfeld lösen. Sie wollen ihre Zeit vor allem mit Freundinnen und Freunden verbringen. Beim gemeinsamen Essen geht es ihnen auch um Anerkennung, Individualität, Erwachsenwerden und Selbstdarstellung. Versuchen Sie, gemeinsame Mahlzeiten in der Familie beizubehalten, auch wenn das Kind älter wird. Wenn möglich, laden Sie Freundinnen und Freunde zum Essen ein. Oder lassen Sie die Jugendlichen mal für die Familie kochen.
  • Sattsein respektieren: Jeder Tag ist anders und der Hunger nicht immer gleich groß. Kleine Kinder haben ein gutes Gespür für Sättigung und Hunger. Essen Sie daher mit ausreichend Zeit und Ruhe, damit Ihr Kind auf seinen Bauch hören kann. Wenn Ihr Kind satt ist, zwingen Sie es nicht zum Essen.
  • Ungestört: Zum Essen den Fernseher ausschalten, das Handy stumm schalten, die Zeitung weglegen. So können alle ohne Ablenkung das Essen genießen und sich unterhalten.
  • Essen nicht als Belohnung: Trösten oder belohnen Sie Ihr Kind nicht mit Lebensmitteln oder Süßigkeiten. Wenn Ihr Kind lernt, dass es bei Traurigkeit, Stress oder Langeweile immer etwas zu essen gibt, kann dies die Entstehung von Übergewicht begünstigen. Nehmen Sie Ihr Kind lieber in den Arm, hören Sie ihm zu, nehmen Sie seine Sorgen ernst und suchen Sie gemeinsam nach Lösungen. Das macht Kinder stark und gibt ihnen das Gefühl, geborgen zu sein.
  • Regeln vereinbaren: Ein paar Regeln beim Essen können für eine entspannte Atmosphäre sorgen. Vereinbaren Sie diese gemeinsam und achten Sie darauf, dass alle sich daran halten. Regeln können z. B. sein:
    • Keiner meckert über das Essen.
    • Wir fangen erst dann an, wenn alle am Tisch sitzen.
    • Wir reden über die Erlebnisse des Tages. Streit versuchen wir zu vermeiden.
    • Wir decken gemeinsam den Tisch und räumen ihn auch wieder gemeinsam ab.

Aktualisierte Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks „Gesund ins Leben“ (Hg.), Ernährung und Bewegung im Kleinkindalter, Bonn 2022. Zugriffsdatum: 21.3.2026

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e. V. (BVKJ), Übergewicht (Fettsucht-Adipositas) Ursachen. Zugriffsdatum: 21.3.2026 

Deutsche Adipositas-Gesellschaft e. V. (DAG) et al., S3-Leitlinie Therapie und Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter. AWMF-Registernr.: 050-002 (in Überarbeitung). Zugriffsdatum: 21.3.2026

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), Gut essen und trinken – die DGE-Empfehlungen (2024). Zugriffsdatum: 21.3.2026