Wie kann ich mein Kind (4 Jahre) vor Insektenstichen schützen?

Häufige Fragen

Insektenstiche oder -bisse sind zwar lästig, aber meist harmlos. Gerade die Stiche von Bienen oder Wespen können aber sehr weh tun. Beruhigen Sie auf jeden Fall Ihr Kind, und achten Sie in den ersten Stunden auf mögliche allergische Reaktionen auf den Stich, wie stark zunehmende Rötung, Schwellung oder gar Atem- oder Schluckbeschwerden.  Hier ist dann rasch ärztliche Hilfe nötig.
Die gestochene Stelle sollte wegen einer Entzündungsgefahr möglichst nicht aufgekratzt werden, außerdem führt Kratzen und Reiben zur weiteren Verteilung des Juckreiz auslösenden Insektenspeichels. Milde Kühlung mit sauberem, nassen Papiertaschentuch hilft in aller Regel rasch und lindert den ersten Schmerz. Ggf. helfen bei anhaltendem Juckreiz Gels gegen Insektenstiche, nehmen Sie hier Präparate, die für Kinder geeignet sind.

Um am Besten gar nicht erst gestochen oder gebissen zu werden, kann es helfen, auf einige Dinge zu achten:
Besten Schutz vor Insektenstichen bieten eine helle, nicht zu bunte Kleidung, die möglichst viel vom Körper bedeckt, sowie Moskitonetze über dem Kinderbett, am Schlafzimmerfenster oder über dem Kinderwagen. Muss mit Zecken oder Grasmilben gerechnet werden, empfiehlt sich zudem geschlossenes Schuhwerk.  Wer einen Garten hat, sollte stehendes Wasser vermeiden, denn dort entwickeln sich die Larven von Stechmücken. Beim Essen draußen lassen Sie die Lebensmittel insbesondere Fleisch und Süßes nicht offen stehen, weil so Wespen, Bienen und Fliegen angelockt werden. Wespen und Bienen können aggressiv reagieren, wenn nach ihnen geschlagen wird: also Ruhe bewahren. Findet das Insekt nichts Interessantes, fliegt es davon. Achten Sie auch darauf, dass in das Getränk oder aufs Kuchenstück Ihres Kindes nicht versehentlich eine Biene oder Wespe geklettert ist. Benutzen Sie geschlossene Gefäße mit Trinkhalm. Bei einem Stich in den Mund oder Hals sollten Sie sofort ärztliche Hilfe anfordern.  

Während Bienen, Hummeln, Hornissen, Wespen oder Ameisen meist sich und ihr Volk durch den Biss oder Stich schützen wollen, sind Mücken, Milben, Bremsen, Läuse oder Zecken  an unserem Blut interessiert. 

Insektenabwehrmittel, sollten Sie angesichts der besonders empfindlichen Haut eines Kindes nur im Ausnahmefall (z. B. bei Kindern, die allergisch auf Insektenstiche reagieren) und nur nach ärztlicher Beratung benutzen. Achten Sie auf den Beipackzettel. Es gibt verschiedene Mittel, die je nachdem die Schleimhäute oder Augen reizen können,nicht eingeatmet werden dürfen und nicht auf empfindliche oder verletzte Haut aufgetragen werden sollen. Einige sollten in der Stillzeit und bei Kinder unter 3 Jahren überhaupt nicht verwendet werden. Fragen Sie im Zweifel Ihren Haut- oder Kinderarzt bzw. Ihre -ärztin.