Gesund und fit durch die kalte Jahreszeit

1-6 Jahre

Gesunde Ernährung, viel Bewegung, viel frische Luft und ausreichender Schlaf unterstützen das Immunsystem des Kindes und helfen, grippalen Infekten vorzubeugen.

Kind umarmt einen Schneemann
© Getty Images

Kinder sollten nicht nur während einer Erkältung sondern auch vorbeugend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sein. Dabei kommt es auf die richtige Zusammensetzung wie auch auf die Menge der Mahlzeiten an.

Sie sollte dem Alter und der Größe des Kindes entsprechen. Für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung brauchen Eltern nur drei einfache Grundregeln zu beachten:

  1. Geben Sie Ihren Kindern reichlich pflanzliche Lebensmittel und viel zu trinken.
  2. Bieten Sie tierische Lebensmittel nur in Maßen an.
  3. Gehen Sie sparsam mit fettreicher Kost und Süßigkeiten um.

Jetzt erst recht – Vitamine

Neben einer ausgewogenen Ernährung stärkt eine vitaminreiche Kost die Abwehr und hilft auf diese Weise, Infekten vorzubeugen. Kinder sollten deshalb auch in der kalten Jahreszeit reichlich Obst und Gemüse essen. Dies ist gar nicht schwer. Denn auch im Winter gibt es ein reichhaltiges Angebot an frischen Gemüsen, Obst und Salaten.

Zu den heimischen Wintergemüsen und Salatsorten zählen Karotten, Lauch, Sellerie, Feldsalat und Chicorée. Besonders reich an Vitamin C sind die Kohlsorten, zum Beispiel Weißkohl, Rotkohl, Chinakohl, Grünkohl oder Rosenkohl. Leicht lassen sich daraus gesunde und leckere Mahlzeiten für die ganze Familie zubereiten: Gemüsesuppen, Gemüselasagne, Chinapfannen, Gemüsebürger, Chicoréeblätter mit Curry-Dip, Bolognese-Soße mit Karotten und Sellerie schmecken vielen Kindern.

Der Winter ist auch die Zeit der Vitamin-C-reichen Zitrusfrüchte: Orangen, Mandarinen, und Kiwis. Zusammen mit Äpfeln, Birnen und Trockenfrüchten sind sie eine tolle Grundlage für leckere Müslis und Obstsalate.

Viel trinken unterstützt die Schleimhäute

Ausreichend zu trinken ist für Ihr Kind zu jeder Jahreszeit wichtig. In der kalten Jahreszeit sollten Sie jedoch ganz besonders darauf achten, dass es genug trinkt: Die kalte Luft draußen wie auch die warme Heizungsluft in der Wohnung entziehen dem Körper Flüssigkeit. Dies schadet auch den Schleimhäuten, sodass sich Viren dort leichter einnisten können. Reichliches Trinken hilft, die Schleimhäute nicht austrocknen und dadurch anfälliger für Viren werden zu lassen.

Bei Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber sollte Ihr Kind sogar mehr als gewöhnlich trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und den Schleim flüssig zu halten. Beschwerden wie Husten oder Halsschmerzen können so gelindert werden.

  • Bieten Sie Ihrem Kind regelmäßig etwas zu trinken an.
  • Achten sie dabei auch auf die Bedürfnisse des Kindes: Je nach Befinden bevorzugen Kinder warme oder kalte Getränke.
  • Als Getränke sind Wasser (Mineralwasser, Leitungswasser), ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und Saftschorlen zu empfehlen.

Bewegung und frische Luft bei jedem Wetter

Die meisten Kinder toben und spielen auch bei Wind und Wetter am liebsten draußen. Kälte und Nässe schrecken sie nicht ab. Wenn sie dem Wetter entsprechend richtig angezogen sind, spricht nichts dagegen. Im Gegenteil: Viel Bewegung und frische Luft tragen mit dazu bei, die Abwehrkräfte zu stärken. Beides wirkt sich auch auf den Appetit und den Schlaf des Kindes günstig aus.

  • Gehen Sie mit Ihrem Kind eher zu Fuß (zum Beispiel zum Kindergarten), statt überall mit dem Auto hinzufahren.
  • Lassen Sie Ihr Kind nach Möglichkeit täglich ein bis zwei Stunden frische Luft tanken – am besten im Grünen.
  • Vermeiden Sie, dass Ihr Kind durch zu warme Kleidung schwitzt.
  • In Gummistiefeln, Matschhose und warmer Regenjacke macht das Springen in Pfützen auch in der kalten Jahreszeit besonderen Spaß.
  • Bei Schnee sind Skianzüge und Thermohosen ideal.

Ausreichend gesunder Schlaf

Ausreichend Schlaf und ein gutes Raumklima tragen ebenfalls dazu bei, das Immunsystem Ihres Kindes zu stärken und die körpereigenen Abwehrkräfte zu mobilisieren.

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind seinem Alter und seinem individuellen Schlafbedarf entsprechend genügend Schlaf bekommt.
  • Lüften Sie das Kinderzimmer vor dem Schlafenlegen immer gut durch.
  • Die Zimmertemperatur sollte nachts nicht mehr als 18° Celsius betragen.

Händewaschen mindert Ansteckungsrisiken

Wenn hoch ansteckende Krankheiten wie grippale Infekte, Grippe oder Magen-Darm-Infektionen gehäuft auftreten, sind Händewaschen und andere „Hygieneregeln“ zum Schutz vor Ansteckung besonders wichtig:

  • Achten Sie darauf, dass sich alle in der Familie häufig und gründlich die Hände mit Seife waschen. Dies gilt besonders nach dem Heimkehren, vor dem Essen und nach jedem Toilettengang.
  • Auf Händeschütteln verzichten und Hände vom Gesicht fernhalten.

Wenn sich bereits jemand angesteckt hat, helfen einige Verhaltensweisen, das Ansteckungsrisiko für andere zu verringern:

  • Anhusten oder Anniesen vermeiden.
  • Nicht in die Hände husten.
  • Benutzte Einmaltaschentücher sofort entsorgen.

Ausführliche Hygienetipps und anschauliche Materialien zum Händewaschen, Putzen und mehr finden Sie im Themenportal der BZgA 
» www.infektionsschutz.de

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