Babyüberwachungsgeräte

0-6 Jahre

Mit diesen Geräten, auch Babyphone, Babyfon oder Babyrufgeräte genannt, können die Eltern auch aus der Ferne hören und zum Teil auch sehen, was ihr Baby gerade macht – zum Beispiel ob es schläft oder unruhig ist.

Ob sich Eltern ein Babyüberwachungsgerät anschaffen und wie lange sie es benutzen, liegt ganz bei ihnen, ihren Wohnumständen und der Entwicklung des Kindes. Sind Kinder- und Elternschlafzimmer räumlich getrennt (zum Beispiel auf verschiedenen Etagen oder beim Besuch in fremden Wohnungen) empfiehlt sich ein Babyphone. Manche Eltern benutzen es nur in der Einschlafzeit und schalten es dann für die Nacht ab. Viele Eltern verzichten auf ein Überwachungsgerät, wenn das Kind alt genug ist, um nachts selbstständig zu ihnen zu kommen.

Hören und sehen, was das Kind macht

Das von einem Mikrophon und evtl. einer Kamera (Webcam) aufgenommene Geschehen wird zu einem Empfangsgerät (auch ein Tablet oder Smartphone mit entsprechender App) bei den Eltern geschickt. Ob ein „klassisches“ Babyphone mit Mikrofon, ein schnurloses Festnetztelefon mit Babyphone-Funktion oder ein Smartphone, eine Webcam oder ein Tablet – die Vielfalt an Geräten ist groß.

Wie bei allen elektrischen Geräten wird elektromagnetische Strahlung erzeugt (je nach Gerät nieder- und hochfrequente Felder), wobei die Grenzwerte von allen Geräten deutlich unterschritten werden.  Wer ganz sicher gehen möchte, sollte das Überwachungsgerät etwas weiter weg vom Kinderbett aufstellen.  Empfehlungen:

  • Nutzen Sie Geräte mit einer möglichst niedrigen Feldintensität.
  • Sorgen Sie für einen möglichst großen Abstand zwischen dem Gerät und dem Bett des Kindes, ohne die Funktionsfähigkeit des Gerätes zu beeinträchtigen.
  • Bei an das Stromnetz angeschlossenen Geräten sollte vorsorglich auf einen möglichst großen Abstand des separaten Netzgeräts zum Bett des Kindes geachtet werden.
  • Batteriebetriebene Geräte sind mobil und arbeiten auch bei Stromausfall.
  • Mehrere Überwachungsgeräte können sich gegenseitig stören.
  • Webcams können gehackt werden, brauchen ein gut funktionierendes Heimnetzwerk und übertragen im dunklen Babyzimmer nur begrenzt gute Bilder.

Die Übertragungsqualität hat sich gegenüber älteren Geräte deutlich verbessert, ist aber immer noch sehr unterschiedlich. Lassen Sie sich vom Fachhandel gut beraten.

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