Großeltern & Co.

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Wohnungen, in denen keine kleinen Kinder leben, sind in der Regel nicht kindgerecht eingerichtet und ausgestattet.

Grossmutter spielt mit zwei kleinen Kindern © Getty Images
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Als Eltern brauchen Sie hin und wieder eine "Auszeit". Oft sind es die Großeltern, die sich gern um ihr Enkelkind kümmern und es vielleicht sogar für ein paar Tage zu sich "in die Ferien" nehmen. Vielleicht gibt es auch andere Verwandte, Freunde oder einen Babysitter aus der Nachbarschaft, zu denen Ihr Kind ein so gutes Verhältnis hat, dass es gern ein paar Stunden oder länger bei ihnen bleibt.

Ein kritischer Blick auf mögliche Unfallgefahren

Auch wenn die Großeltern ein enges und herzliches Verhältnis zu ihrem Enkelkind haben, können sie nicht immer richtig einschätzen, was es schon kann und was nicht oder was ihm gefährlich werden könnte.

Es ist Ihre Aufgabe, sich bei den Großeltern oder anderen Personen, in deren Obhut Sie Ihr Kind geben, mit kritischem Blick auf mögliche Unfallgefahren hin umzuschauen. Am besten machen Sie gemeinsam einen "Sicherheitsrundgang", um Gefahrenorte und Sicherheitsrisiken zu entdecken. Viele Gefahrenquellen können meist ohne großen Aufwand zumindest vorübergehend beseitigt werden, indem zum Beispiel Medikamente sicher weggeschlossen werden. Dort, wo keine kurzfristigen Sicherheitsvorkehrungen möglich sind, bleibt nichts anderes übrig, als besonders gut aufzupassen.

Sicherheits-Check bei Großeltern & Co.

  • In einer fremden Umgebung sollte ein Kind grundsätzlich nicht aus den Augen gelassen werden. Je kleiner das Kind ist, umso lückenloser und intensiver muss es beaufsichtigt werden.
  • Giftige, ätzende oder andere gefährliche Substanzen außer Reichweite des Kindes aufbewahren: Medikamente, Wasch- und Reinigungsmittel, Zigaretten, Alkohol usw.
  • Elektrogeräte in Küche (zum Beispiel Wasserkocher, Kaffeemaschine) und Bad (Föhn, Rasierapparat) außer Reichweite des Kindes verstauen.
  • Keine scharfen oder spitzen Gegenstände oder Werkzeuge herumliegen lassen (Messer, Scheren).
  • Die "Laufwege" absichern, indem zum Beispiel schwere Vasen, Kunstgegenstände, Glastische, Kleinteile und Ähnliches aus dem Weg geräumt werden.
  • Giftige Zimmerpflanzen am besten an einen kindersicheren Platz stellen.
  • Gegebenenfalls auf giftige Pflanzen im Garten aufmerksam machen und das Kind davon fernhalten.
  • Steckdosen sichern.
  • Das Kind von ungesicherten Treppen, Fenstern und Balkon fernhalten.
  • Das Kind im Garten nie allein in die Nähe von Wasser lassen (Teich, Regentonne).
  • Wichtige Telefonnummern für den Notfall notieren: Eltern-Handy oder Festnetznummer, unter der Sie zu erreichen sind; eventuell die Telefonnummer des Kinderarztes oder der Kinderärztin aufschreiben.

Diese Sicherheitshinweise für den Aufenthalt Ihres Kindes bei Großeltern oder anderen kurzfristigen Betreuungspersonen können Sie als praktische "Checkliste Großeltern & Co." als PDF herunterladen.