Begleitmaterialien – U-Untersuchungen

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Hilfreiche Informationen und Materialien rund um die U-Untersuchungen – für Fachkräfte und ihre Arbeit mit Eltern. Als Download für den sofortigen Gebrauch.

Welche Inhalte und Themen könnten für Eltern anlässlich einer anstehenden  Früherkennungsuntersuchung besonders interessant sein? Welche Informationen kann ich ihnen als Handreichung mit nach Hause geben? Was kann ich selbst gebrauchen?

Hier finden Sie Infoblätter, Flyer, Merkblätter und Checklisten, die Sie im Rahmen eines Gesprächs mit einzelnen Eltern oder auch im Rahmen von Veranstaltungen mit vielen Eltern aushändigen können. Ergänzend zum gesamten Programm der Früherkennungsuntersuchungen oder zu einzelnen, gerade anstehenden „Us“ in der kinderärztlichen Praxis.

Themen rund um die U-Untersuchungen

Materialien zur U1 / nach der Geburt

Direkt nach der Geburt werden lebenswichtige Funktionen getestet wie Atmung und Herz-Kreislauf -System. Außerdem steht der Hörtest für Neugeborene an. Eltern beschäftigen in den ersten Tagen in der Regel besonders die Themen Stillen und Schlafen.

Materialien zur U2 / 3.-10. Lebenstag

Im Vordergrund der U2 stehen neben der gründlichen körperlichen Untersuchung die Themen Ernährung, Schlafen und entsprechende Empfehlungen für das 1. Lebensjahr sowie Informationen über die anstehenden Impfungen.

Materialien zur U3 / 4.-5. Lebenswoche

Die ersten gemeinsamen Wochen sind geprägt von der Suche nach neuen Rhythmen im Alltag, vor allem zwischen Schlafen und Wachsein, Hunger und Sattsein. Diese Themen stehen im Mittelpunkt der U3. Außerdem:  die Verhütung von Unfällen und eine sichere Schlafumgebung.

Materialien zur U4 / 3.-4. Lebensmonat

Langsam werden die Babys zu Entdeckern. Dabei helfen in dieser Zeit vor allem Seh- und Hörvermögen. Diese werden bei der U4 getestet. Außerdem stehen Ernährung, Verdauung, Sprachentwicklung, Unfallverhütung sowie die nächsten Impfungen im Blickpunkt.

Materialien zur U5 / 6.-7. Lebensmonat

Neugier, Eigeninitiative, aber auch Anzeichen von Fremdeln sind typische Verhaltensweisen eines Säuglings im zweiten Lebenshalbjahr. Für Eltern ist spätestens jetzt der erste Brei ein wichtiges Thema. Im Vordergrund der U5 stehen daher die Themen Ernährung, Zahnpflege, aber auch Seh- und Hörvermögen und Verhütung von Unfällen.

Materialien zur U6 / 10.-12. Lebensmonat

Mit fast einem Jahr entwickeln Kinder zunehmend einen eigenen Willen. Krabbelnd, robbend oder laufend erkunden sie ihre Welt. Bewegung und Körperbeherrschung sind daher neben Ernährung, Zahnpflege und Unfallverhütung weitere Schwerpunkte der U6.

Materialien zur U7 / 1 Jahr + 9 Monate bis 2 Jahre

Zum Ende des zweiten Lebensjahres stoßen Kinder immer häufiger an ihre Grenzen - oft wollen sie mehr als sie schon können. Manche Enttäuschung kann da schnell einen "Wutanfall" auslösen.  Im Blickpunkt der U7 stehen neben kindlichen Gefühlen und möglichen Schwierigkeiten im Verhalten gesunde Ernährung, Verhütung von Unfällen, Hinweise auf mögliche Allergien und die Entwicklung der Sprache.

Materialien zur U7a / 2 Jahre + 10 Monate bis 3 Jahre

Am Ende des dritten Lebensjahres haben die meisten Kinder ihre "Sprachexplosion" hinter sich, verstehen und sprechen - vor allem fragen - sehr viel. Dies wird auch bei der U7a abgefragt. Außerdem liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Seh- und Hörvermögen und der Zahngesundheit. Besprochen werden auch mögliche Schwierigkeiten im Verhalten.

Materialien zur U8 / 3 Jahre + 10 Monate bis 4 Jahre

Im Alter von fast vier Jahren werden die Kinder zunehmend selbständiger. Bei der U8 interessiert sich der Arzt oder die Ärztin daher dafür, was ein Kind schon alles alleine kann, zum Beispiel allein anziehen, und wie beweglich und geschickt es ist. Auch der Konsum von Medien und das Verhalten in der Kita sind Thema der U8. Zusätzlich werden mögliche Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung sowie Zahnstellung und Kiefer untersucht.

Materialien zur U9 / 5 Jahre bis 5 Jahre + 4 Monate

Als letzte Früherkennungsuntersuchung vor der Schule hat die U9 besondere Bedeutung. Die Entwicklung der Sprache, der Bewegung und Geschicklichkeit, aber auch mögliche Schwierigkeiten im Verhalten werden noch einmal eingehend untersucht. Bei Bedarf kann gezielte Unterstützung häufig noch frühzeitig einsetzen und helfen.