So fallen Zubettgehen und Einschlafen leichter

Kindern fällt es abends oft schwer, von der aufregenden Welt des Tages Abschied zu nehmen. Hier noch einmal im Überblick, was Kindern hilft, entspannt und beruhigt einzuschlafen.

Ausgelastet und entspannt in die Nacht

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind tagsüber viel Bewegung und frische Luft, aber auch geistige Anregung bekommt. Dadurch entsteht eine wohlige Müdigkeit, die beim Einschlafen hilft.
  • Geben Sie ihm keine koffeinhaltigen Getränke wie Eistee oder Cola.
  • Vermeiden Sie schwere Mahlzeiten vor dem Schlafengehen, und achten Sie darauf, dass zwischen Abendmahlzeit und Zubettgehen noch mindestens eine Stunde Zeit liegt.
  • Lassen Sie den Tag ruhig ausklingen. In der letzten Stunde vor dem Zubettgehen sollten starke Reize wie wildes Toben und Spielen, vor allem aber auch Fernsehen und Videospiele vermieden werden.
  • Nehmen Sie sich in der letzten halben Stunde vor dem Einschlafen Zeit für Ihr Kind. Führen Sie noch ein regelmäßiges Einschlafritual durch, das Elemente wie Singen, Vorlesen oder Musikhören enthalten kann.
  • Haben Sie ein offenes Ohr für das, was Ihr Kind auf dem Herzen hat. Es sollte das Gefühl haben, dass es mit seinen Sorgen und Ängsten jederzeit zu Ihnen kommen kann. Lassen Sie sich abends die Erlebnisse des Tages erzählen. Belastende Gespräche sollten allerdings besser auf den Tag verlegt werden.    
  • Achten Sie auf regelmäßige Schlafzeiten. Die festgelegte Zubettgehzeit sollte konsequent beibehalten werden. Ausnahmen am Wochenende sollten sich in Grenzen halten.
  • Verbannen Sie Fernseher und Handy aus dem Kinderzimmer. Beschränken Sie die Zeit, die Ihr Kind am Computer oder vor dem Fernseher verbringt, und machen Sie sich ein Bild von den Sendungen und Spielen, die Ihr Kind konsumiert.
  • Für Kinder, die besonders schwer zur Ruhe kommen, gibt es spezielle Entspannungsübungen, teilweise auch CDs mit entsprechender Musik. Fragen Sie Ihre Kinderärztin oder Ihren Kinderarzt.
  • Geben Sie Ihrem Kind niemals auf eigene Faust Schlafmittel! Suchen Sie bei anhaltenden Schlafproblemen kinderärztlichen Rat.
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