Tipps zum Schulanfang: Schulweg, Ranzen, Pausenbrot

Das Ende der Sommerferien bedeutet alljährlich für viele Kinder erstmals Schulanfang. Neben Freude und etwas Wehmut beschäftigen Eltern auch ganz praktische Fragen.

Die meisten Kinder freuen sich auf den Schulanfang und sind stolz, endlich „groß“ zu sein. Eltern spüren jedoch vermutlich – neben aller Freude – auch eine gewisse Wehmut, wie selbstständig und unabhängig ihr Kind schon geworden ist. Dazu beschäftigen sie auch ganz praktische Fragen: Was ist der beste Schulweg, wie kommt das Kind sicher in die Schule? Worauf müssen wir bei der Schultasche achten? Wie sieht es mit Frühstück und Pausenbrot in der Schule aus? Hier finden Sie hilfreiche Tipps und Hinweise zum Schulanfang, damit der Start in den neuen Lebensabschnitt gut gelingt.

Sicher zur Schule: der Schulweg

Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, Ihr Kind regelmäßig mit dem Auto zur Schule zu bringen. Wenn die Entfernung zur Schule es erlaubt, raten Verkehrsexpertinnen und -experten grundsätzlich dazu, Grundschulkinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Sie erhalten so Gelegenheit, durch eigene Erfahrungen zu sicheren Verkehrsteilnehmern  werden. Und: Die Bewegung tut gut!

Erstklässler sollten noch nicht allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Das sollten Sie frühestens nach der Fahrradprüfung im vierten Schuljahr erlauben. Für längere Schulwege (mehr als zwei Kilometer) können öffentliche Verkehrsmittel oder – wenn es keine entsprechende Verbindung gibt – speziell eingerichtete Schulbuslinien genutzt werden. Diese Schülerbeförderung ist für Eltern in der Regel kostenfrei.

10 Tipps für einen sicheren Schulweg
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Der sicherste Schulweg ist nicht unbedingt der kürzeste. Wie Eltern mit ihren Kindern sicheres Verhalten im Straßenverkehr einüben können.

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Sicherheitsregeln für die Straße
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Bereits ab etwa drei Jahren können Sie Ihr Kind spielerisch mit den wichtigsten Verhaltensregeln im Straßenverkehr vertraut machen.

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Nicht zu groß, nicht zu schwer und sicher: der Schulranzen

Kinder mögen es – gerade zum Schulanfang – meist bunt und in den eigenen Lieblingsfarben. Doch beim Schulranzen geht es um mehr als nur um Formen und Farben. Er sollte die Verkehrssicherheit erhöhen, gebrauchstauglich sein und eine körpergerechte Form haben.

Die Anforderungen an Schulranzen sind in der DIN-Norm 58124 festgelegt. Hierzu gehören unter anderem:

  • Reißfestes und wasserabweisendes Material.
  • 20 Prozent der sichtbaren Flächen bestehen aus fluoreszierendem (selbstleuchtendem) Material in den Farben Gelb oder Orange. Zehn Prozent der Vorder- und Seitenteile sollten mit silbernen Reflektorstreifen versehen sein.
  • Körpergerechte Form und atmungsaktiver Rückenteil.
  • Mindestens vier Zentimeter breite, verstellbare und gut gepolsterte Tragegurte.

Normgerechte Ranzen sind mit einem Norm-Aufkleber ausgestattet. Bei einem zusätzlichen GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ können Sie zudem davon ausgehen, dass die verwendeten Materialien auch schadstofffrei sind.

Größe und Sitz: Achten Sie darauf, dass der Schulranzen möglichst nicht breiter als die Schultern Ihres Kindes ist. Die Tragegurte sollten so eingestellt sein, dass der Ranzen an beiden Schulterblättern anliegt und oben in Schulterhöhe abschließt. Schwere Bücher sollten in einem rückennahen Fach gepackt werden.

Gewicht: Das Gewicht des gefüllten Schulranzens sollte sich an der jeweiligen Größe und der „Kraft“ Ihres Kindes orientieren und kann sich deshalb auch im Laufe der Schulzeit ändern. Ein geringes Leergewicht des Ranzens erlaubt eine größere Büchermenge. Diese sollte aber nie so groß sein, dass Ihrem Kind das Tragen des Schulranzens auf dem Schulweg schwer fällt. Oft können schwere Schulbücher auch im Klassenraum verbleiben und müssen gar nicht hin und her „geschleppt“ werden.

Ein zweites Frühstück: das Pausenbrot

Ein ausgewogenes Frühstück gehört zu einem guten Start in den Schulalltag. Das Pausenbrot – das zweite Frühstück – ist aber ebenso wichtig, damit sich Kinder auch in der zweiten Morgenhälfte in der Schule gut konzentrieren können und leistungsfähig bleiben.

Das erste und das zweite Frühstück sollten sich möglichst sinnvoll ergänzen: Je nachdem, wie umfangreich das erste Frühstück ist, fällt das Pausenbrot für die Schule kleiner oder größer aus. Wenn beim ersten Frühstück das Obst fehlt, sollte es in die Brotdose für das zweite Frühstück in der Schule. Auf diese Weise isst Ihr Kind viele verschiedene Lebensmittel und nimmt wichtige Vitamine zu sich.

Grundsätzliche Tipps in Sachen Pausenbrot:

  • Kinder nehmen das Pausenbrot leichter an, wenn sie es selbst zubereiten oder das Obst und Gemüse eigenhändig waschen und schneiden. Je nach Alter kann Ihr Kind immer mehr dieser Aufgaben übernehmen.
  • Das Pausenbrot sollte nicht durch Croissants, Schokoriegel oder andere süße Sachen ersetzt werden. Auch gesüßte Getränke sind nicht zu empfehlen. All dies liefert zu viel Energie, aber wenig Vitamine und Mineralstoffe und macht schnell wieder hungrig.
  • Sprechen Sie nach der Schule mit Ihrem Kind über die Pausenverpflegung. Hat es ihm geschmeckt? Was war nicht so gut? Was würde es gerne ändern? So erfahren Sie mehr über die Vorlieben Ihres Kindes und können sich sicher sein, dass Ihr Kind das Pausenbrot auch wirklich isst.

Für manche Kinder ist eine schöne Brotdose oder Trinkflasche sehr wichtig. Allein das Lieblingsmotiv oder schöne Aufkleber auf den Behältnissen machen manchmal schon Appetit auf den Inhalt.

Pausenbrot – Tipps und Infos
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Das Pausenbrot in der Schule sollte das erste Frühstück sinnvoll ergänzen. So können Kinder auch in der zweiten Morgenhälfte gut lernen.

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