Wie Sie äußere "Schlafstörer" vermeiden können

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Häufig sind es ganz einfach äußere Faktoren wie Verkehrslärm, koffeinhaltige Getränke und vor allem Fernsehen und Videospiele, die Kindern das Schlafen schwer machen.

© ay1978/fotolia

Licht und Lärm „ausschließen“

Umweltfaktoren wie Lärm und Licht können den Schlaf von Kindern erheblich beeinträchtigen. Vor allem ständiger Verkehrslärm kann den Schlaf nachhaltig stören. Richten Sie Ihrem Kind deshalb einen möglichst ruhigen und abgedunkelten Schlafplatz – je nach Vorlieben mit einem kleinen Schlaflicht – ein. Versuchen Sie, soweit das Ihre Wohnsituation erlaubt, Lärmbelastungen zu vermeiden, indem Sie zum Beispiel nachts die Fenster geschlossen halten.

Fernsehen nur in Maßen und nicht vor dem Schlafen

Studien zufolge scheint Fernsehen vor dem Schlafengehen in vielen Familien üblich zu sein. So nannte in der Studie „Gesunder Schlaf für Kölner Kinder“ die Mehrzahl der befragten Grundschulkinder Fernsehen als übliche Abendbeschäftigung vor dem Zubettgehen. 25 Prozent der Viertklässler (mehr Jungen als Mädchen) gaben außerdem an, sich vor dem Schlafengehen mit Videospielen zu beschäftigen. In beiden Fällen zeigte sich ein enger Zusammenhang zwischen dem Fernseh- oder Videospielkonsum und kindlichen Schlafstörungen.

Es ist davon auszugehen, dass Fernsehen und andere Bildschirmmedien erst recht auf jüngere Kinder starke Auswirkungen hat. Gerade in der Kleinkind- und Vorschulzeit, wenn aufgrund der magischen Phase Phantasie und Wirklichkeit in der kindlichen Vorstellung oft noch eins sind, können die Fernsehbilder des Tages abends und nachts lebendig werden und zu Einschlafängsten und Alpträumen führen. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Kind nur in Maßen und nur solche Sendungen sieht, die seinem Alter entsprechen. Geben Sie ihm Gelegenheit, mit Ihnen über das Gesehene zu sprechen. In der letzten Stunde vor dem Schlafengehen sollten Fernsehen oder Videospiele grundsätzlich tabu sein. Übermäßiges Fernsehen ist übrigens auch deshalb ein „Schlafstörer“, weil es tagsüber meist Bewegung und Spielen im Freien ersetzt.

Aufregendes am Abend vermeiden

Schlaf und Entspannung lassen sich nicht einfach „anknipsen“, wenn die Schlafenszeit gekommen ist. Wenn ein Kind bis zur letzten Minute vor dem Zubettgehen wild herumtobt, ist kaum zu erwarten, dass es schnell und problemlos einschläft. Versuchen Sie deshalb, den Tag mit Ihrem Kind ruhig ausklingen zu lassen.

Kommt ein Elternteil erst abends von der Arbeit, möchte es vielleicht am liebsten die tagsüber verpasste Zeit mit dem Kind nachholen. Da ist es oft schwierig, gerade auf das Herumtollen zu verzichten, was vielen Kindern am meisten Spaß macht. Aber dem Kind zuliebe sollte man sich dennoch mit ruhigeren gemeinsamen Aktivitäten „begnügen“ – je nach Alter des Kindes zum Beispiel gemeinsam ein Buch anschauen, zusammen malen oder ein Brettspiel spielen. Wildes Toben und Spielen sollte lieber auf die Wochenenden verlegt werden.

Auf anregende Getränke und schwere Abendmahlzeiten verzichten

Anregende Getränke und schwere Mahlzeiten am Abend sind ungewollte Muntermacher. So können schon geringe Mengen Koffein Kinder in der Nacht deutlich schlechter schlafen lassen. Es ist in vielen gängigen Getränken wie Cola, Eistee und Energy-Drinks enthalten, die – auch wegen des Zuckergehalts – für Kinder grundsätzlich vermieden werden sollten. Auf jeden Fall sollten diese „Schlafkiller“ spätestens ab 14 Uhr tabu sein. Übrigens ist auch Kakao ein Muntermacher – am Abend also lieber darauf verzichten!

Schwere Mahlzeiten am Abend können ebenfalls den Schlaf stören. Dass es sich "mit vollem Bäuchlein" besonders gut schläft, gilt allenfalls für Babys. Größere Kinder sollten am Abend nicht zu viel und nicht zu schwer essen, und vor allem sollte noch ausreichend Zeit zwischen dem Abendessen und dem Zubettgehen liegen. (Stand: 31.07.2015)

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