Spielend fit für die Schule

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Auch in Sachen Vorbereitung auf die Schule gilt: Kinder lernen spielend.

Kinder spielen draußen auf dem Bürgersteig und malen mit Kreide
© Getty Images

Wenn die Einschulung näher rückt, wird die Frage der „Förderung“ für viele Eltern besonders drängend: Ist mein Kind ausreichend auf die Schule vorbereitet? Was kann ich tun, damit ihm der Einstieg in die Schule möglichst leicht fällt? Wie kann ich es optimal auf das Lernen vorbereiten?

Von Buchstaben und Zahlen

Viele Kinder versuchen sich bereits vor Schulbeginn darin, ihren Namen aus Buchstaben zusammenzusetzen oder üben mit wachsender Begeisterung das Zählen. Manche Kinder interessieren sich aber auch noch gar nicht dafür. Das eine ist so normal wie das andere.

Als Eltern sollten Sie wissen: Wenn ein Kind in die Schule kommt, muss es weder schreiben noch rechnen können. Das soll es in der Schule schließlich erst lernen. Es muss auch nicht mit besonderen Lernprogrammen auf den Unterricht vorbereitet werden.

Spielen hat immer noch Vorrang

Die Forschung weiß heute, dass es für Kinder keine bessere Vorbereitung auf die Schule gibt, als nach Lust und Laune zu spielen. Auch im Vorschulalter lernen Kinder immer noch vorrangig im Spiel, auch wenn sie jetzt schon immer mehr in der Lage sind, etwas durch Erklären und Zeigen zu lernen. Im Spiel entwickeln und festigen Kinder viele Fertigkeiten, die sie „bereit für die Schule“ machen:

  • Den Umgang mit Gefühlen, die Fähigkeit, Konflikte zu lösen und auch Enttäuschungen aushalten zu können;
  • mit anderen Kindern auszukommen und gemeinsam mit anderen etwas zu machen;
  • sich sprachlich auszudrücken;
  • mit Dingen wie Bleistift, Papier und Schere umzugehen und vieles mehr.

„Spielend fördern“

Ihr Beitrag als Eltern besteht vor allem darin, Ihrem Kind Zuwendung und Geborgenheit zu geben und ihm eine kinder- und spielfreundliche Umgebung zu schaffen. Außerdem:

  • Spielen Sie mit Ihrem Kind. Auch wenn sich Ihr Kind in diesem Alter bereits viel allein oder mit anderen Kindern beschäftigen kann und will, freut es sich, wenn Vater und/oder Mutter regelmäßig mit ihm spielen. Für Ihr Kind ist das ein Zeichen Ihrer Zuwendung und Ihres Interesses, und es stärkt die Bindung zwischen ihnen.
  • Lesen Sie Ihrem Kind möglichst oft vor. Das fördert seine Kreativität, seine Sprachfähigkeiten und sein Einfühlungsvermögen und – es macht Lust zum Selberlesen. Und die gemeinsam mit Ihnen verbrachte Zeit tut Ihnen beiden sicher gut.
  • Lassen Sie Ihr Kind möglichst oft mit anderen Kindern spielen. Dabei lernt es, mit anderen etwas gemeinsam zu tun, sich zu einigen, Kompromisse zu schließen, sich durchzusetzen und nachzugeben, mit Konflikten umzugehen, die eigenen Gefühle zu äußern – und noch vieles mehr. Kindertagesstätten bieten Ihrem Kind hier viele Erfahrungsmöglichkeiten.
  • Gehen Sie mit Ihrem Kind möglichst viel nach draußen. Suchen Sie – auch in der Stadt – nach Orten, an denen es laufen, bauen, klettern, sich verstecken und mit Freundinnen und Freunden auch mal unter sich, das heißt, außerhalb Ihres Blickfeldes, sein kann.
  • Überlassen Sie Ihrem Kind bevorzugt solches Spielzeug, das ihm viele Spielmöglichkeiten bietet und seinen Erfindungsgeist anregt.
  • Lassen Sie Ihr Kind nicht zu viel fernsehen oder am Computer spielen – mehr als eine halbe Stunde am Tag sollte es nicht sein. Suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind aus, was und wann es etwas sehen darf sein.
  • Unterstützen Sie die Selbstständigkeit Ihres Kindes. Lassen Sie es Dinge, die es selbst tun kann, auch tatsächlich selbst erledigen, zum Beispiel sich an- und ausziehen, Brote schmieren, sich Essen auf den Teller geben. Überlassen Sie ihm altersgemäße Aufgaben im Familienalltag, wie zum Beispiel Tisch decken, Geschirr abtrocknen, Schuhe putzen, Salat waschen und Ähnliches. (Stand: 13.2.2017)
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