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Schritt für Schritt zur Beikost – Tipps für Eltern

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Wie der Beikost-Start mit Brei gelingt, beschreibt das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung

Im ersten halben Jahr braucht ein Baby nur flüssige Milchmahlzeiten. Dann steigt sein Nährstoffbedarf nach und nach und die Milch alleine reicht nicht mehr aus als Nahrung: Jetzt kommt die Beikost dazu. Sie ersetzt Mutter- oder Flaschenmilch nicht auf einmal, sondern nach und nach. So gelingt der Beikost-Start mit Brei:

Meist macht der „Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei“ den Anfang, wobei das Fleisch durch Fisch oder eine vegetarische Option ersetzt werden kann. Ein Baby braucht Zeit, um sich an das neue Essen zu gewöhnen und seine Verdauung umzustellen. Zum Start reichen deshalb ein paar Löffel Gemüsepüree. Danach kommen Kartoffeln und etwas Öl dazu. Wenn das gut klappt, folgen Fleisch (bzw. die Alternativen) und etwas Obstsaft für den vollständigen Brei. Zu den anderen Mahlzeiten bekommt das Baby weiterhin wie gewohnt die Brust oder – wenn nicht gestillt wird – die Flasche. Ist der erste Brei komplett, können Eltern ihrem Baby neue Variationen anbieten, zum Beispiel mit wechselnden Gemüsen oder Kohlenhydraten wie Nudeln oder Reis.

Nimmt ein Baby den ersten Brei gut an, folgt etwa einen Monat später der nächste. Meist führen Eltern als zweiten Brei den „Milch-Getreide-Brei“ ein, aber auch der „Getreide-Obst-Brei“ ist möglich. Für die Versorgung des Babys sind beide gleich gut geeignet. Nach etwa einem weiteren Monat ersetzt dann der jeweils andere Brei die nächste Milchmahlzeit.

Welchen Brei sie zu welcher Tageszeit füttern, können Eltern frei entscheiden. Es kommt ganz darauf an, was am besten in den jeweiligen Alltag passt und vom Baby akzeptiert wird. Muttermilch bekommt das Baby parallel zur Beikost weiter nach Bedarf – so lange Mutter und Kind das möchten. Außerdem braucht das Kind, wenn es drei Breie pro Tag isst, zusätzlich Wasser.
bzfe.de

Weitere Informationen:

Quelle

BZfE-Newsletter, 7.2.2026